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schatz für die durchgenommenen Lesestiücke nach Ostermanns Ubungsbuch für V. Syntak- tische Regeln: Accuss. c. inf., Ablativ. absglut., Participium, Konstruktion der Städtenamen. Mündliche und schriftliche Ubungen im UÜbersetzen. Alle 8 Tage eine schriftliche Arbeit. Klemme.
4. Französisch(nur für die Realschüler) 6 St. Ausführliche Durchnahme der regel- mässigen Formenlehre. Gründliche Einübung der Fürwörter. Mündliche und schriftliche Ubersetzungen. Elementarbuch von Dr. G. Plötz L. 36— 72. Sprechübungen im Anschluss an die Lesestücke und an die Anschauungsbilder von Hölzel. Auswendiglernen kleiner Ge- dichte. Dreyling.
5. Geschichte. 1 St. Erzählungen aus der sagenhaften Vorgeschichte der Griechen und Römer. Im S. Mack, im W. Seippel.
6. Erdkunde. 2 St. Länderkunde Mitteleuropas, insbesondere physische und politische Erdkunde Deutschlands unter Benutzung der Grundzige der Geographie, Ausgabe A. von E. v. Seydlitz. Weitere Einführung in das Verständnis des Globus und der Karten. An- fänge im Entwerfen von einfachen Umrissen und Zeichnen von kleinen Kartenskizzen. Wiederholung der Heimatkunde dcs Regierungsbezirks Wiesbaden. Dombach.
7. Rechnen. 4 St. Teilbarkeit der Zahlen. Gemeine Brüche. Einfache Aufgaben. der Regeldetri. Die deutschen Masse, Gewichte und Münzen. Dombach.
8. Naturbeschreibung. 2 St. a) Botanik: Vollständige Kenntnis der äusseren Organe der Blütenpflanzen im Anschluss an die Beschreibung und Vergleichung verwandter, gleich- zeitig vorliegender Arten. UÜbungen im einfachen schematischen Zeichnen des Beobachteten. b) Zoologie: Beschreibung wichtiger Wirbeltiere nach vorhandenen Exemplaren und Abbil- dungen nebst Mitteilungen über Lebensweise, Nutzen oder Schaden. Grundzüge des Knochen- baues beim Menschen. Hoffmann..
9. Zeichnen. 2 St. UÜbungen im Freihandzeichnen ebener und krummliniger Gebilde mit Bleistift und Kohle und Copieren von Gegenständen des täglichen Gebrauchs in Schule und Haus sowie von Blättern und anderen Pflanzenteilen, und Treffversuche im Farben- mischen und Tuschen und Kolorieren der Zeichnungen. Hoffmann.
10. Schreiben. 2 St. Übung und Wiederholung der deutschen und latein. Schrift in einzelnen Formen, Wörtern und Sätzen. Hoffmann.
Sexta.
Sexta des Gymnasiums(a) und Sexta der Realschule(b) vereinigt. Ordinarius von a. Oberlehrer Dr. Gerland, von b. Lehrer Hoffmann.
1. Religion(evang.) 3 St. Biblische Geschichten des Alten Testaments. Das erste Hauptstück mit Erklärung, das zweite und dritte ohne Erklärung. 25 Sprüche u. 4 Lieder. Hoffmann.
2. Deutsch. 3, bezw. 4 St. Grammatik: Wortklassen, der einfache Satz, starke und schwache Flexion von Substantiven, Adjektiven, Pronomen und Verben. Lesen und Erklären von Gedichten und Prosastücken. Mündliches Nacherzählen von Vorerzähltem oder im An- schluss an gelesene Stücke, Lernen und Vortragen von Gedichten und Fabeln. Recht- schreibung in wöchentlichen Diktaten. Hoffmann.
3. Latein, nur für die Gymnasiasten, 8 St. Die regelmässige Formenlehre ohne Deponentia. Dr. Gerland.
4. Französisch, nur für die Realschüler, 6 St. Propädeutischer Kursus zur Er- werbung richtiger Lautbildung und Aussprache. Erlernung der regelmässigen Konjugat ion, sowie der Hilfsverben avoir und être, Das Notwendigste aus der Formenlehre des Sub-


