— 8—
4. Französische Sprache. Formenbildung des regelmässigen Zeitworts. Pron. pers., démonstr. relat., Article part., unregelm. Plural, Zahlwort. Part. passé, nach Ploetz, Elementargrammatik, Teil II. Lectüre: Ausgewählte Stücke aus den Lesestücken 1. und 2 Reihe der Elementargrammatik. 5 St. Zins.
5. Geographie.— Im Sommersemester: Europa nach dem 3. Buch; im Winter- semester Deutschland nach dem 4. Buch von Daniels Leitfaden. Hinweis auf geschichtliche an einzelnen Orten vorgekommene Ereignisse. Zeichnen von Stromgebieten; Markieren der dort liegenden Schauplätze geschichtlicher Thatsachen durch Einzeichnung der Jahreszahlen. 2 St. Goepel.
6. Cesehfeht e.— Im Sommersemester: Geschichte der neueren Zeit, biographisch nach Spiess und Berlet, 1. Tl.; im Wintersemester: Alte Geschichte nach dem 2. TI. desselben Lehrbuchs. Chronologie. 2 St. Goepel.
7. Mathematik.— a. Geometrische Formenlehre: Entstehung der geometrischen Gebilde. Einfache Konstruktionen und Auffindung einfacher geometrischer Sätze vermittelst des Lineals, Zirkels, Transporteurs und Massstabs. 2 St Spranck. b. Rechnen: Dezi-
malbrüche; Resolution und Reduction in Dezimalbrüchen; Anwendung derselben, sowie der gewöhnlichen Brüche in einfachen Regeldetri-Aufgaben; leichte Gewinn- und Verlustrechnungen; Kopfrechnen, nach Rechenbuoh von Schellen. 2 St. Zins.
8. Naturgeschichte.— a Botanik: Einübung des Linné'schen Systems und natür- licher, gewissen Klassen desselben entsprechender Pflanzen-Familien. Die bei uns vorkommenden Giftpflanzen; wicht. ausländ. Gewächse. Excursionen.— 5b. Zoologie: Systematische Behand- lung der Vögel, Wiederholung der Säugetiere nach Sehillings Naturgeschichte. 2 St. Zins.
9. Zeichnen.— Figuren mit gebogenen Linien, nach Kumpas Zeichenschule 2. und 3. Abteilung. Gleichzeitig Anfertigung von Skizzen nach Drahtmodellen. 2 St. Hoffmann.
10. Gesang. Kombiniert mit den 3 oberen Klassen.
11. Turnen.— Kombiniert mit III.
Quinta. Ordinarius: Ordentlicher Lehrer Zins.
1. Religion.(Lvang.)— a. Die Biblische Geschichte des Neuen Testaments bis zur Apostelgeschichte und des Alten Testamentes bis zu David, nach Zahns bibl. Hist.— 5. Ka- kechismus: Die zehn Gebote, das 1. und 2. Hauptstück mit Luthers Erklärung, dahin gehörige biblische Beweisstellen, Kirchenlieder: No. 36, 93, 212, 364, 368 aus dem Württembergischen Gesangbuch. Wiederholung des Pensums für Sexta und Vorbereitungsklasse. Das christliche Kirchenjahr. 2 St. Zins.
(Die kathol. und israel. Schüler kombiniert mit den mittleren Klassen.)
2. Lateinische Sprache. Regelmässige und unregelmässige Formenlehre.— Ellendt-Seyffert bis§ 118; 187—90 Gebrauch der Präpositionen.— Die wichtigsten Regeln der Syntax nebst den Uebungsstücken, nach Ostermann, lat. Uebungsbuch für V.— Fabeln und kleine Erzählungen in Osterm. V., Wöchentliche Exercitien und Extemporalien. Retro- vertierübungen. 9 St. Schmidt.
3. Deutsche Sprache.— Die Formen- und Satzlehre, nach Spiess und Berlet,
deutsche Schulgrammatik I.— Orthographie nach den Regeln und dem Wörterverzeichnisse für die deutsche Rechtschreibung. 2 St. Schmidt. 4. Französische Sprache.— Regeln über die Aussprache. Hilfszeitwort avoir
und être. Article défini und indéfini. Zahlen. Adjectifs possessifks und demonstratifs. Pro- noms und Adjectifs interrogatifs. Pronoms relatifs. Die erste Conjugation, nach Ploetz Elementar-Grammatik. I. Teil. 4 St. Zins.
5. Geschichte.— Römische und mittlere Geschichte, biographisch nach Spiess und Berlet. I. Teil. 2 St. Proescholdt.
6. Geographie.— Asien, Afrika, Amerika und Australien allgemein, nach Daniels Leitfaden. 1 St. Schmidt.


