Jahrgang 
1888
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2 St. Glaser. c. Rechnen: Disconto- und Rabattrechnung, Geselischafts- und Mischungs- rechnung, Terminrechnung, Münzrechnung, Effectenrechnung.(Schellen.) 2 St. Glaser. 8. Naturwissenschaften. Obersekunda. a. Physik: Die Lehre vom Schall, vom Magnetismus und von der Elektricität. 4 St. Spranck. Untersekunda. Im Sommer- semester Botanik: Die charakteristischen Eigenschaften der Familien und Uebungen im Be- stimmen nach dem natürlichen System. 2 St. Im Wintersemester Zoologie: Die Cephalopoden, Gastropoden, Lamellibranchiaten, Brachiopoden, Tunikaten, Echinodermen, Crustaceen und Co- leopteren. 2 St. Spranck.

9. Zeichnen. Flachschattierung einiger griechischen Palmetten; Zeichnen nach einf. Holz- u. Gipsmodellen,(die wicht. geom Körper nach IIolzmodellen; einfache Ornamente meist nach Pflanzenmotiven nach plast. Papier-màché-Vorlagen von Asmus(Beyer& Söhne, Langensalza) und nach Gipsmodellen von Gebr. Ilofelich, Stuttgart). 2 St. Achard.

10. Schreiben. Sehnellschönschreiben und Schönschreiben nach Vorlagen, Rund- schrift. 1 St. Hoffmann.

11. Gesang. Kombiniert mit I., III. und IV.

12. Turnen. Kombiniert mit I.

Tertia. Ordinarius: Ordentlicher Lehrer Achard.

1. Religion.(Evang.) Einj. Kursus. a. Kirchenlieder(Wiederholt, bzw. ausge- lernt, Württ. Gesangb.): No. 2, 7, 28, 36, 58, 93, 104, 160, 177(1 4), 196, 212, 274(1), 290(1 4), 364, 368, 551.(Neu:) No. 13, 142, 147, 347,(1 4), 381, 461, 559. 5. Bibel- kenntnis. Gelesen: Das Evangelium des Lukas. Erweiterung der Bibelkunde aus Quarta. Geographie von Palästina. Das christliche Kirchenjahr. c. Katechismus: Eingang, ferner das 1. und das 3. Hauptstück mit ausgewählten Sprüchen, die früher gelernten Sprüche wieder- holt. 2 St. Voemel.(Katholische): 1. Hauptstück des Katechismus. ²2 St. Menzcl. (Mosaische): a Geschichte« Vom babylonischen Exil bis zur Auflösung des jüdischen Staates. 5. Lektüre im bibl. Urtexte. Psalm 1, 3, 4, 5, 6, 8, 15, 16, 19, 20, 24, 29, 30, 33, 34, 48, 67, 83, 90, 91, 92, 93. c. Religionslehre. Festtage und Sabbath. 2 St. Kottek.

2. Deutsche Sprache. Lektüre und Erklärung prosaischer und poetischer Stücke nach Hopf und Paulsiek für IV. und III. Deklamierübungen. Alle 4 Wochen ein Aufsat⸗ nach vorhergegangener ausführlicher Besprechung und Disponierung. Wiederholung der For- men- und Satzlehre wiederholung des Wörterverzeichnisses und der Interpunktionslehre. Diktate. 3 St. Proescholdt.

3. Französische Sprache. Wiederholung des Pensums der Quarta. Lektion 24 42 nach der Schulgrammatik von Ploetz, Exercit., Extem., Diktate. Lektüre: Ausge- wählte Stücke aus Lüdekings Lesebuch, I Teil. Retrovertieren; Memorieren von französischen Gedichten. Erlernen von Vokabeln und Gesprächen aus dem Vokabulaire von Ploetz; Sprechübungen. 6 St. Achard.

4. Englische Sprache. Aussprache und Formenlehre nebst einigen der wichtigsten Regeln der Syntax, nach der Sonnenburgschen Grammatik(Lektion 1 20 inel.) Exercitien und Extemporahen. 5 St. Achard.

5. Geographie. Im Sommersemester: Die Elemente der mathematischen und phy- sischen Geographie. Im Wintersemester: Die aussereuropäischen Weltteile, nach Daniols Lehrbuch, I. und II. Buch. 2 St. Goepel.

6. Geschichte. Im Sommersemester: Das Mittelalter. Im Wintersemester: Die neuere Zeit mit besonderer Berücksichtigung der preussisch-brandenburgischen Geschichte, nach Spiess und Berlet, II. Teil. Wiederholuag des hierhergehörigen Stoffes aus dem 1. Teil; Chronologie; Betrachtung der Schauplätze geschichtlicher Thatsachen. 2 St. Goepel.

7. Mathematik. a. Geometrie: Lehre von den Winkeln und Parallellinien; Kon- gruenz der Dreiecke; der Parallelogramme; der Kreis. Leichte Konstruktionen nach Kambly. 5. Algebra: Begriff und Einführung der negativen Zahl; die 4 Spezies in allgemeinen Zahlen