Jahrgang 
1928
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Aus der Studienbeihilfe der Stadt wurden bewilligt: an drei Studierende je 1200 Nhl, an zwei Studierende je 600 Nhl, an einen Schüler 300 ℛhl; aus der Erziehungs- beihilfe der Stadt: an zwei Schüler je 300 Nℛ).

Für Schülerwanderungen wurden aus Mitteln der Stadt 662. Nh, aus Mitteln der Elternvereinigung im Betrage von 240. Nl gewährt. Zu besonderen Besuchen von Theatern und Museen wurden aus Mitteln der Stadt Beihilfen im Betrage von 89.90 Nl gewährt.

Um die Schüler und deren Eltern über Berufswahl und Berufsaussichten zu unter- richten, wurde in Verbindung mit der Elternvereinigung im Oktober ein Vortrags- abend veranstaltet, an dem der Direktor des Berufsamtes Frankfurt über Berufswahl und Berufsaussichten sprach. Schüler, die besonderen Rat suchten, wurden an das Berufsamt der Stadt Frankfurt verwiesen, mit dem die Schule auch in diesem Jahre in einer für uns sehr fruchtbaren Verbindung stand.

4. Die Eltern.

Der Elternbeirat bestand im Berichtsjahre aus: Chemiker Dr. Fabian, Kreis- oberinspektor Lunkenheimer, Frau Klara Mumme, Chemiker Dr. Landers, Frau Else Jüngst, Chemiker Dr. Henle. Postinspektor Kaus, Lehrer Malsy, Pfarrer Ide, Arzt Dr. Baedorf, Werkmeister Dieckmann, Fabrikant Horne.

Die Elternvereinigung nahm im Berichtsjahr, vor allem infolge der unermüd- lichen Tätigkeit von Herrn Karl Sandberger, einen weiteren Aufschwung. Sie unter- stützte Wanderungen der Schule durch Geldmittel und veranstaltete gemeinsam mit der Anstalt den schon erwähnten Elternabend. Trotz des günstigen Standes der Elternvereinigung muß weiterhin darnach gestrebt werden, ihr die Eltern sämtlicher Schüler als Mitglieder zuzuführen. Der Mitgliedsbeitrag betrug im Jahre 3. Nl.

5. Verschiedenes.

Im Berichtsjahre wurden mehrere Klassenzimmer instandgesetzt und weitere Klassenräume mit Tischen und Stühlen statt mit Bänken ausgestattet. Trotz dieser Verbesserungen sind noch mehrere Klassenzimmer in sehr schlechtem Zustand, vor allem müssen in mehreren Räumen neue Bänke beschafft werden. Die Turnhalle wurde im Berichtsjahr ebenfalls neu instandgesetzt. Die Lehrräume für den natur- wissenschaftlichen Unterricht erfuhren eine wertvolle Erweiterung durch die Ein- richtung eines Arbeitszimmers für physikalische Schülerübungen. In dem geräumigen Zimmer befinden sich Arbeitsplätze für Schüler einer ganzen Klasse. Jeder Platz ist mit Zuleitung von Gas und Elektrizität versehen. In mehreren Schränken sind die notwendigen Geräte und Apparate untergebracht. Die Schüler können nunmehr in eigener Tätigkeit das physikalische Geschehen untersuchen und seine Gesetze fest- stellen. Der Eifer, mit dem sie sich dieser Arbeit hingeben, zeigte, wie wertvoll die