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Große das Perserreich unterwarf?(Klassenaufsatz.) 5. Des Titurius„Krankheit und Genesung“. (Nach Stifters„Waldsteig“.) 6. Charakteristik Georgs.(Nach Goethes„Götz von Berlichingen“.) 7. a) Charakteristik Hermanns.(Nach Goethes„Hermann und Dorothea“.) b) Welches waren die Bürgertugenden und Staatsgrundsätze, denen Rom die Weltherrschaft verdankte?(Zur Auswahl. Klassenaufsatz.) 8. Das Besitztum des Löwenwirts in Goethes„Hermann und Dorothea“ ein Bild der Ruhe und Ordnung— der Zug der Auswanderer ein Bild der Unruhe und Verwirrung.
Untersekunda gymn. 1. Die Bedeutung des Waldes. 2.(Klassenaufsatz.) In welchen Stufen stellt Schiller im ersten Akt der„Jungfrau von Orléans“ die Not Frankreichs dar? 3. Wie Markus Horn heimkehrt und zu Hause empfangen wird. Von ihm selbst erzählt. (Nach W. Raabes„Unseres Herrgotts Kanzlei“.) 4. Wie sühnt die Jungfrau von Orléans ihre Schuld? 5.(Klassenaufsatz.) Cura pii dis sunt. Nachgewiesen an der Erzühlung von Philemon und Baucis.(Ovids Metamorphosen VIII, 618— 724.) 6. Die Erwerbsquellen der Pyrenäen-Halbinsel. 7.(Klassenaufsatz.) Theodor Körner, zugleich ein Sänger und ein Held. 8. Mit welchen Gründen rechtfertigt Ulrich von Rudenz seine Hinneigung zu Oesterreich? 9.(Klassenaufsatz.) Wem Gott will rechte Gunst erweisen, den schickt er in die weite Welt. 10.(Klassenaufsatz.) Warum bezahlen wir Steuern und Zölle?
Untersekunda real. 1. Der Aufbau der Handlung in Schillers Siegesfest. 2. Das dritte Jahr des Siebenjährigen Krieges.(Klassenaufsatz.) 3. Was erreicht Stauffacher in Uri? 4. O0 Wandern, o Wandern, du freie Burschenlust! 5. Weshalb richtet Bonaparte im Früh- ling 1798 seinen Angriff nicht gegen England, sondern gegen Aegypten?(Klassenaufsatz.) 6. Früh übt sich, was ein Meister werden will.(Chric.) 7. Die Elemente hassen das Gebild der Menschenhand. 8. Welches Bild gewinnen wir von der Lage und dem Charakter Tell- heims im ersten Akte von„Minna von Barnhelm“? 9. Welche Wandlung wird in Johanna durch das Ergreifen des Helmes bewirkt? 10. Prüfungsaufsatz.
Aufgaben für die mathematischen Arbeiten in den Reifeprüfungen.
a) Herbst 1910.
1. Eine gegebene Strecke a so zu verlängern, daß sie die mittlere Proportionale zwischen der Verlängerung und der gesamten Strecke ist. a= 6 cm.
2. Ein Dreieck zu berechnen mit der Fläche F, dem Radius„ des Umkreises und der Summe zweier Seiten a+ b. F= 997,92 qm,= 12,6 m, a+ b= 125,4 m.
3. Aus einem kegelförmigen mit Wasser gefüllten Gefäß von s em Seitenlänge und r em Radius der Grundfläche wird das Wasser in ein zylindrisches Gefäß gegossen. Es steht in demselben k cm hoch. Welchen Durchmesser hat das zweite Gefäß? s= 85, r= 40, k= 64.
4. Welches Kapital wächst zu p. Prozent in n Jahren zu derselben Summe an wie das Kapital a zu pa Prozent in m Jahren? pi= 4 ½, pe= 4 ½⅛, n= 12, m= 10, a= 1575,50 ℳ.
b) Ostern 1911.
1. Ein Dreieck aus 2 Seiten b und c und dem Verhältnis der dritten Seite zu ihrer Mittellinie a: ta= m:n zeichnen.
2. Um die Breite c eines Flusses zu ermitteln, wurden von dem auf einer Höhe ge- legenen Punkte C in der zur Flußrichtung senkrechten Ebene die Depressionswinkel 5 und e nach zwei an den Ufern sich gegenüberliegenden Punkten A und B gemessen. Der Niveau- unterschied zwischen dem Paunkte C und dem Spiegel des Flusses war h. Wie groß ist c? 5= 36⁰ 52/ 12,= 670 22⸗49“, h= 360 m.
3. Das Netz eines Tetraeders hat die Seite a. Wie groß ist das Volumen des Körpers? a= 2 em.
4. In einer geometrischen Reihe von(2 n+ 1) Gliedern ist die Summe des ersten und letzten Gliedes gleich s, das Quadrat des mittleren Gliedes ist b. Wie heißt die Reihe? n= 2, s= 51, b= 144.


