Jahrgang 
1909
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Obersekunda. 1. Die griechischen Kolonien.(Klassenaufsatz). 2. Gertrud und Hed- wig. Vergleichende Charakteristik. 3a. Wem Gott will rechte Gunst crweisen, den schickt er in die weite Welt. b. Hagen.(Klassenaufsatz) 4 Wodurch ist die Charakterumwandlung Kriemhildens im Nibelungenlied gerechtfertigt? 5. Wert und Gefahren des Reichtums. 6. Die wirtschaftlichen Zustände Roms und des Ti. Gracchus Versuch, sie zu verbessern.(Klassen- aufsatz.) 8. Die verschiedenen Auffassungen von der Stellung und Bedeutung des Rittertums in Goethes Götz von Berlichingen.

Untersekunda 1. Steter Tropfen höhlt den Stein.(Chrie) 2. Morgenstunde hat Gold im Munde.(Chrie). 3. Was tat Friedrich der Große für das materielle und soziale Wohl des Bauernstandes?(Klassenaufsatz). 4. Was erfahren wir im dritten Auftritte des Prologs derJungfrau von Orleans über die politische Lage Frankreichs? 5. Wodurch tritt uns Johanna in der Montgomeryszene menschlich nahe? 6. Preußen erhebt sich zum Be- freiungskampfe.(Klassenaufsatz). 7. Mit welchem Recht verdient der Taugenichts seinen Namen? 8. Mit welchen Gründen rechtfertigt Rudenz seinem Oheim gegenüber seinen Abfall zu Oosterreich?(Klassenaufsatz). 9. Die Vorfabel in LessingsMinna von Barnhelm.

Erste Realschulklasse. 1. Frisch gewagt ist halb gewonnen. 2. Wie zeigt sich im ersten Akt von SchillersWilhelm Tell die Not des Volkes? 3 Wie gestaltet sich die Lage Friedrichs des Groeßn im Jahre 1761?(Klassenaufsatz). 4. Wie verhält sich Geßler in der Apfelschußszene? 5. Wie wirkt das Gebirge auf den Menschen? 6 Mit des Geschickes Mächten ist kein ewiger Bund zu flechten. 7. Wodurch wird uns im 1. Akte vonMinna von Barnhelm die Notlage Tellheims vorgeführt?(Klassenaufsatz). 8. Welche Bedeutung hat die Lage Deutschlands für die feindliche Berührung unseres Vaterlandes mit fremden Nationen gehabt? 9. Wie vollzieht sich im 2. Akte derJungfrau von Orleans der Um- schwung in der Stellung des Herzogs von Burgund? 10. Prüfungsaufsatz.

Aufgaben für die mathematischen Arbeiten in den Reifeprüfungen.

Herbst 1908: 1. Zu einem Kapital von k= 30 000 M, das zu p= 3 ½% auf Zinses- zinsen steht, werden zehnmal am Ende jedes Jahres r= 300 M zugelegt. Nach wieviel Jahren hat sich das Kapital verdoppelt? 2. Ein rechtwinkliges Dreieck, dessen Hypotenuse gegeben ist, so zu konstruieren, daß die 3 Seiten eine stetige Proportion bilden. 3. Ein Lichtstrahl wird durch einen ebenen Spiegel nach einem Punkte B reflektiert, der von der Lichtquelle A 9 m entfernt ist. Wie groß ist der Reflexionswinkel, wenn der Strahl den Spiegel an einer Stelle trifft, dessen Entfernung von A 5 m und von B 8m beträgt? 4. Eine Kugel ist durch eine Ebene so geschnitten, daß sich die Teile ihrer Oberfläche verhalten wie 1:4. Wie verhalten sich die Volumina der zugehörigen Segmente?

Ostern 1909: 1. Welche reellen Wurzeln von x genügen der Gleichung: 35 x* 327 1+ 662 3 662 x 2+ 327 x 35=0? 2. Ein Dreieck zu zeichnen aus dem Radius o des inneren Berührungskreises, dem Winkel r und dem Verhältnis von he: wr=m: n. 3. Wie groß sind die Winkel eines rechtwinkligen Dreiecks, bei dem die Maßzahlen der drei Seiten eine arithmetische Reihe bilden? 4. Eine Kugel ist in 2 Segmente zerschnitten, so daß die

dem größeren eingezeichnete Kugel halb so groß ist wie das andere Segment. Wie verhalten sich die Kalotten der beiden Segmente?