Jahrgang 
1907
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5. Französisch. 2 St. 1. Teil des Lehrbuches, L. 37 51. Alle 14 Tage abwech- selnd eine häusliche Arbeit, Klassenarbeit oder Diktat. Sprechübungen im Anschluß an das Gelesene und an die Hölzelschen Bilder Sommer und Winter. Systematische Ausspracheübungen. Zwei Gedichte wurden auswendig gelernt. Bis Ende August Schnaus, dann Rüssel.

6. Geschichte und Erdkunde. 3 St. Kurzer Ueberblick über die römische Kaiser- geschichte. Geschichte des deutschen Volkes von den ältesten Zeiten bis zum Ausgang des Mittelalters. Einprägung und Wiederholung von Jahreszahlen. Geographie von Akrika, Asien, Amerika und Australien. Die deutschen Kolonien. Kartenskizzen. Müller.

7. Mathematik. 3 St. Geometrie: Erweiterung der Dreiecklehre. Lehre von den Parallelogrammen, den Sehnen und Winkeln am Kreise. Konstruktionsübungen. Arithmetik: Die 4 Grundrechnungen. Einfache Zahlengleichungen. Hof.

8. Naturbeschreibung. 2 St. Botanik: Beschreibung und Vergleichung einiger Nadelhölzer und Sporenpflanzen. Besprechung der wichtigeren ausländischen Nutzpflanzen. Uebersicht über das gesamte natürliche System. Anatomie und Physiologie der Pflanzen. Pflanzenkrankheiten und ihre Erreger. Zoologie: Niedere Tiereé und Ueberblick über das Tierreich. Hof.

9. Zeichnen. 2 St. Zeichnen nach einfachen Gegenständen mit Wiedergabe von Licht und Schatten. Freie perspektivische Uebungen. Uebungen im Treffen von Farben. Skizzier- und Gedächtnisübungen. Metz.

Quarta. Ordinarius: Professor Dr. Erxleben.

1. Religionslehre. 2 St. a) evangelische: Das Allgemeine von der Einteilung der Bibel und die Reihenfolge der biblischen Bücher. Lesen und Erklären wichtiger Ab- schnitte des Alten und besonders des Neuen Testaments. Wiederholung des ersten und zweiten Hauptstücks. Einprägung des dritten Hauptstücks nebst Sprüchen und Auswendiglernen des 4. und 5. Hauptstücks. Memorieren einiger Kirchenlieder und Wiederholung der früher ge- lernten. Schmitt. b) katholische: Biblische Geschichte. Abschluß des Neuen Testa- ments und ergänzende und vertiefende Wiederholung der übrigen Geschichten des Neuen Testaments. Die Lehre vom Glauben. Erklärung und Einprägung einiger Kirchenlieder.

Bellinger.

2. Deutsch. 3 St. Lesen und Erklären prosaischer und poetischer Stücke des Lese- buches. Die Gedichte des Kanons wurden gelernt und die in Quinta gelernten Gedichte wiederholt. Der zusammengesetzte Satz und zusammenfassende Einprägung der Regeln über die Zeichensetzung. Das Einfachste aus der Wortbildungslehre. Rechtschreibung: Wieder- holung des in Sexta und Quinta Gelernten. Alle 14 Tage eine schriftliche Arbeit, abwech- selnd Diktate und Aufsätze(häusliche Aufsätze oder Klassenaufsätze). Erxleben.

3. Latein. 8 St. Lektüre und Grammatik je 4 St. Wiederholung der Formenlehre. Die Kasuslehre, einige Bestimmungen aus der Tempus- und Moduslehre sowie Uebersetzungen nach dem Uebungsbuche. Wöchentlich eine sehriftliche Klassen- oder Hausarbeit. Gelesen wurde der erste Teil des Uebungsbuches mit Auswahl. Erxleben.

4. Französisch. 4 St. Kap. 1 36 des Lehrbuches. Alle 3 Wochen zwei schrift- liche Arbeiten(abwechselnd Klassenarbeit oder Diktat). Sprechübungen im Anschluß an das Gelesene und an die Hölzelschen Bilder Frühling und Herbst. Systematische- Aussprache- übungen. Drei Gedichte wurden auswendig gelernt. Bis Ende August Lina, dann Rüssel.

5. Geschichte. 2 St. Griechische Geschichte bis zum Tode Alexanders des Großen mit einem Ausblick auf die Diadochenzeit. Römische Geschichte bis zum Tode des Augustus.

Erxleben.

6. Erdkunde. 2 St. Physische und politische Erdkunde von Europa außer Deutsch-

land. Entwerfen von einfachen Kartenskizzen. Bis Ende August Herr, dann Erxleben.