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5. Französisch. 2 St. Malot, Sans Famille. Sprechübungen im Anschluß an die Kapitel 5, 6, 7 und 8 von Kron, Stoffe zu französischen Sprechübungen. Ein Gedicht wurde auswendig gelernt.— Uebungsbuch, Abschnitt 1— 23. Alle 14 Tage eine schriftliche Arbeit(Hausarbeit, Klassenarbeit, Diktat). Bis Ende August Franke, dann Lina.
6. Geschichte und Erdkunde. 3 St. Deutsche Geschichte vom Ausgange des Mittelalters bis zum Regierungsantritt Friedrichs des Großen, insbesondere brandenburgisch- preußische Geschichte. Einprägung wichtiger Jahreszahlen. Wiederholungen nach dem Kanon.(2 St.) Bis Ende August Hofmann, dann Martin. Wiederholung und Ergänzung der Landeskunde des Deutschen Reiches. Kartenskizzen.(1 St.) Bis Ende August Gerlach, dann Martin. I
7. Mathematik. 3 St. Geometrie: Kreislehre 2. Teil. Sätze und Aufgaben über Flächengleichheit und Berechnung der Flächen geradliniger Figuren. Konstruktions- aufgaben.— Arithmetik: Gleichungen 1. Grades mit einer und mehreren Unbekannten (dabei Uebungen in der Bruchrechnung). Einfachste Sätze der Proportionslehre. Potenzen mit positiven ganzzahligen Exponenten. Gerlach.
8. Naturbeschreibung bezw. Physik. 2 St. Im S. Lehre vom Bau des mensch- lichen Körpers. Unterweisungen über die Gesundheitspflege. Im W. Mechanische Er- scheinungen. Das Wichtigste aus der Wärmelehre. Gerlach.
9. Zeichnen. 2 St. Fortsetzung im Zeichnen nach einfachen Gegenständen. Natur- und Kunstformen, plastische Ornamente, Architekturteile usw. mit Wiedergabe von Licht und Schatten. Uebungen im Treffen von Farben. Skizzier- und Gedächtnisübungen. Metz.
Untertertia. Ordinarius: Oberlehrer Müller.
1. Religionslehre. 2 St. a) evangelische: Das Reich Gottes im Alten Testa- ment. Dazu Lesung entsprechender biblischer Abschnitte, insbesondere aus den historischen und prophetischen Büchern, sowie auch von Psalmen. Erklärung und Erlernung des 4. und 5. Hauptstücks und Wiederholung der anderen Hauptstücke. Memorieren einiger Kirchen- lieder und Wiederholung der früher gelernten. Einiges über das christliche Kirchenjahr und die gottesdienstlichen Ordnungen. Schmitt.— b) katholische: Biblische Geschichte des Alten Testaments mit Auswahl. Die Lehre von den Geboten, dazu Erklärung des Kirchen- jahres. Erklärung und Einprägung einiger lateinischer Hymnen und einiger Kirchenlieder.
Bellinger.
2. Deutsch. 2 St. Lesen und Erklären ausgewählter prosaischer und poetischer Stücke des Lesebuches. Auswendiglernen von Gedichten. Zusammenfassende Wiederholung des einfachen und zusammengesetzten Satzes und der Regeln über die Zeichensetzung. Wiederholung der starken und schwachen Flexion bei intransitiven und transitiven Verben desselben Stammes. Belehrungen über die persönlichen Verhältnisse der Dichter sowie über die poetischen Formen und Gattungen. Münqdliche stilistische Uebungen. Alle 4 Wochen ein Aufsatz. Besprechung von Kulturbildern des deutschen Mittelalters. Bis Ende August Schnaus, dann Rüssel.
3. Latein. 8 St. Caesar, bell. Gall. I, II, III, IV(mit Auslassungen). Wieder- holung und Erweiterung der Kasuslehre; einiges aus der Tempus- und Moduslehre. Münd- liches Uebersetzen aus dem Uebungsbuche. Alle 8 Tage eine schriftliche Haus- oder Klassen- arbeit, letztere meist im Anschluß an die Lektüre. Müller.
4. Griechisch. 6 St. Laut- und Flexionslehre bis zum verbum liquidum einschließ- lich. Uebersetzungsübungen und Erlernen von Vokabeln nach dem Uebungsbuche. Einprägung einzelner syntaktischer Regeln im Anschluß an das Gelesene. Alle 8 Tage eine schriftliche Haus- oder Klassenarbeit. Sieke.


