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6. Hebräisch(wahlfrei). Das Wichtigste aus der Formenlehre; insbesondere das starke und schwache Verbum. Schriftliche und mündliche Analysen an der Hand des Lehr- buches. Einzelne Kapitel der Genesis wurden gelesen. Martin.
7. Englisch(wahlfrei). 2 St. Einführung in die Aussprache. Ausgewählte Stücke und Gedichte des Lehrbuches wurden gelesen und die Hauptsachen der Formenlehre und Syntax durchgenommen. Mündliche und schriftliche Uebungen im Uebersetzen aus dem Deutschen ins Englische. Sprechübungen. Einige Gedichte wurden gelernt. Schnaus.
8. Geschichte und Erdkunde. 3 St. Die Hauptereignisse der griechischen Geschichte bis zum Tode Alexanders d. Gr. und der römischen Geschichte bis Augustus mit Ausblicken auf Orient und Hellenismus. Geographische Wiederholungen. Hofmann.
9. Mathematik. 4 St. Einiges über harmonische Punkte und Strahlen sowie über Transversalen. Anwendung der Algebra auf geometrische Aufgaben, besonders auch Kon- struktionsaufgaben mit algebraischer Analysis. Gleichungen, besonders quadratische mit 2 und 3 Unbekannten. Goniometrie. Einfache Dreieckberechnungen. Bruch.
10. Physik. 2 St. Wärmelehre nebst Anwendungen auf Meteorologie. Magnetismus und Elektrizität, insbesondere Galvanismus. Bruch.
Untersekunda. Ordinarius: Oberlehrer Müller.
1. Religionslehre. 2 St. a) katholische: Apologetik., Dazu Wiederholung aus der Lehre von der Gnade und den Gnadenmitteln, sowie das Wichtigste aus der Sittenlehre. Die Hauptepochen der Kirchengeschichte. Bellinger. b) evangelische: Gelesen und erklärt das Evangelium nach Matthäus sowie ausgewählte Abschnitte des Alten Testaments. Vertiefende Wiederholung des Katechismus, der Kirchenlieder und Psalmen sowie ein- gehende Einführung in die heilige Schrift. Schmitt.
2. Deutsch. 3 St. Gedichte von Schiller, Uhland und den Dichtern der Freiheits- kriege. Schillers Jungfrau von Orleans, das Lied von der Glocke, Tell. Lessings Minna von Barnhelm. Gedichte und ausgewählte Abschnitte aus größeren Dichtungen gelernt, bezw. wiederholt. Praktische Anleitung zur Aufsatzbildung. Alle 4 Wochen ein Aufsatz. Schnaus.
— Aufsatzthemata. 1. Was treibt den Menschen in die Ferne? 2. Gang der Verhandlungen auf dem Rütli.(Nach Schillers„Wilhelm Tell“ II.). 3. Nur Beharrung führt zum Ziel.(Chrie). 4. Rudenz. Eine Charakteristik.(Klassenaufsatz⸗) 5. Des Lebens ungemischte Freude ward keinem Irdischen zu teil. 6. Napoleons Rückkehr und Untergang.(Klassenaufsatz.) 7. Die Vorboten des Winters. 8. In welchen Stufen stellt Schiller im ersten Akte seiner ‚Jungfrau von Orleans“ die Not Frankreichs dar?(Klassenaufsatz.) 9. Wie weit ist der Erfolg der„Jungfrau von Orleans“ in den damaligen Zeitverhältnissen begründet? 10. Klassenaufsatz.
3. Latein. 7 St. Cicero, de imp. Cn. Pompei; Auswahl aus Ovids Metamorphosen; Livius, Auswahl aus der ersten Dekade.(4 St.) Wiederholung der Kasus-, Tempus- und
Moduslehre. Uebungen im Uebersetzen nach dem Uebungsbuch, sowie in Anlehnung an die Prosalektüre. Alle 8 Tage eine schriftliche Klassenarbeit.(3 St.) Müller.
4. Griechisch. 6 St. Xenoph. Anab. III und IV mit Auswahl; Homer, Odyssee, Gesang IX— XII in Auswahl(Irrfahrten des Odysseus). Aus der Grammatik die Lehre vom Artikel, von den Pronominibus und vom Gebrauche der Kasus. Einige Hauptregeln der Tempus- und Moduslehre gelegentlich. Uebersetzungsübungen meist nach dem Uebungsbuche. Alle 8 Tage eine schriftliche Arbeit, meistens Klassenarbeiten, vielfach in Anlehnung an die Prosalektüre. Müller.
5. Französisch. 3 St. Thiers, Bonaparte en Egypte et en Syrie. Zwei Gedichte wurden auswendig gelernt. Sprechübungen im Anschluß an das Gelesene und nach Kron,


