mit allgemeinen Zahlen, Lehre von den Proportionen. Gleichungen ersten Grades mit einer Unbekannten und deren Anwendung auf Aufgaben aus dem bürg erlichen und dem sogenannten kaufmännischen Rechnen. Schaefer.
8. Naturbeschreibung. 2 St. a) Bota nik. Die wichtigsten Familien der Blüten- pflanzen, einige Sporenpflanzen, Uebersicht über das natürliche System. Bestimmungsübungen. b) Geologie. Gliedertiere, mit besonderer Berücksichtigung der Insekten. Schaefer.
9. Zeichnen. 2 St. wie III, G. Jung.
Quarta G. Ordinarius: Oberlehrer Martin.
1. Religionslehre. 2 St. zusammen mit IVR. a) katholische. Bibl. Geschichte: Abschluss des Neuen Testaments und ergänzende und vertiefende Wiederholung der übrigen Geschichten des Neuen Testaments. Die Lehre vom Glauben. Erklärung und Einprägung einiger Kirchenlieder. Bellinger.— b) evangelische: Das Allgemeinste von der Ein- teilung der Bibel und die Reihenfolge der biblischen Bücher. Leesen und Erklaren wichtiger Abschnitte des Alten und besonders de es Neuen Testaments. Wiederholung des 1. und 2. Haupt- stücks. Einprägung des 3. Hauptstücks nebst Sprüchen und Auswendiglernen des 4. und 5. Hauptstücks. Memorieren einiger Kirchenlieder und Wiederholung der früher ge- lernten. Schmitt.
2. Deutsch. 3 St. Lesen und Erklären prosaischer und poctischer Stücke des Lese- buches. Die Gedichte des Kanons wurden gelernt und einige früher gelernte Gedichte wieder- holt.— Der zusammengesetzte Satz.— Interpunktions- und Wortbildungslehre.— Recht- schreibung: Wiederholung und Erweiterung des in Sexta und Quinta Gelernten. 15 schrift- liche Arbeiten, Diktate und Aufsatze. Martin.
3. Latein. 8 St. Wiederholung der Formenlehre. Die Kasuslehre, einige Bestim- mungen aus der Tempus- und Moduslehre, sowie Uebersetzungen nach dem Uebungsbuche. Wöchentlich eine schriftliche Arbeit, abwechselnd eine Haus- Soder Klassenarbeit. Gelesen wurden ausgewählte Abschnitte aus dem ersten Teile des Uebungsbuches. Martin.
4. Französisch. 4 St. L. 1— 32 des Lehrbuches. Alle 14 Tage abwechselnd häus- liche Arbeit, Klassenarbeit oder Diktat. Sprechübungen im Anschluss an das Gelesene und an Hölzel'sche Bilder. Jung.
5. Geschichte. 2 St. a) Griechische Geschichte. b) Römische Geschichte bis 31 v. Chr. Im Sommer: Erxleben, im Winter: Martin.
6. Erdkunde. 2 St. Physische und politische Erdkunde von Europa ausser Deutsch- land. Entwerfen von einfachen Kartenskizzen. Gerlach.
7. Mathematik. 4 St. Rechnen. 2 St. Dezimalrechnung. Einfache und zu- sammengesetzte Regeldetri. Zinsrechnung. Tara-, Rabatt-, Gewinn- und Verlustrechnung.— Geometrie. 2 St. Lehre von den Geraden, Winkeln und Dreiecken. Gerlach.
8. Naturbeschreibung. 2 St. Im S.: Vergleichende Beschreibung verwandter Arten und Gattungen von Blütenpflanzen nach vorhandenen Exemplaren. Lebenserscheinungen der Pflanzen. Im W.: Niedere Tiere, namentlich nützliche und schädliche sowie deren Feinde, mit besonderer Berücksichtigung der Insekten. Gerlach.
9. Zeichnen. 2 St. Einfache und zusammengesetzte Blatt- und Blütenformen nach der Natur und Gipsmodellen. Verwendung derselben im Flachornament, Zeichnen farbiger Gegenstände. Uebungen im Treffen von Far ben. Skizzier- und Gedächtnisübungen. Jung.


