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2. Das Lehrerperſonal. S. die Ueberſicht über die Verteilung der Lektionen.
3. Die Schüler.
Die Anſtalt wird gegenwärtig von 64 Schülern beſucht, welche ſich folgendermaßen auf die ein⸗ zelnen Klaſſen verteilen: Unter⸗Secunda 2(die zwei Oberſecundaner gingen im Laufe des Schul⸗ jahres ab), Ober⸗ und Unter⸗Tertia 9, Quarta 16, Quinta 12, Sexta 25.
Die Vorſchule zählt 29 Schüler.
Wie im letzten Programm mitgeteilt worden iſt, hat die Frage in Erwägung gezogen werden müſſen, ob die höhere Bürgerſchule noch als eine ſelbſtändige Anſtalt erhalten werden könne. Die ſtädtiſchen Behörden haben ſich wiederholt für Vereinigung der Schule mit dem Gymnaſium ausgeſprochen, doch ſind die Verhandlungen bis jetzt noch nicht zum Abſchluſſe gelangt.
Die Urſachen, welche das Fortbeſtehen der Schule ſchwierig und zweifelhaft wenn nicht unmög⸗ lich gemacht haben, ſind von mir zu gehöriger Zeit und an geeigneter Stelle zur Sprache gebracht und im Programm von 1878 öffentlich dargelegt worden. Dieſelben laſſen ſich, abgeſehen von einigen erſchwerenden Nebenumſtänden, der Hauptſache nach in folgender Weiſe zuſammenfaſſen:
1) die ungünſtigen örtlichen Verhältniſſe, insbeſondere die gedrückte Geſchäftslage;
2) das unverhältnißmäßig hohe Schulgeld;
3) die unabläſſigen auf die Beſeitigung der Schule gerichteten Beſtrebungen.
Zur Beleuchtung dieſer letzteren veröffentliche ich die nachſtehenden Kundgebungen.
I.(Heſſiſche Morgenzeitung Nr. 4774, Caſſel, 6. April 1872.)
Hersfeld, 2. April 1879. Die vor etwa 12 Jahren hier wieder in's Leben gerufene Realſchule, ſeit 1867 höhere Bürgerſchule, gibt in ihrem letzten Programm ein Schülerverzeichniß. Aus dem⸗ ſelben geht hervor, daß auch dieſes Jahr wieder kein„Hersfelder“ Schüler ſich der Abgangsprüfung unterzieht. Soviel mir erinnerlich, haben überhaupt nur vier Hersfelder dasſelbe abgelegt. Die Secunda B., deren Schüler alſo nächſtes Jahr zum Examen kommen werden, zählt einen Hersfelder und zwei Auswärtige, Tertia A. einen Hieſigen und drei Fremde. Man ſieht, daß in Hersfeld das Bedürfniß einer höheren Bürgerſchule nicht exiſtirt; die Söhne der meiſten hieſigen Bürger bleiben nur bis zu ihrer Confirmation oder kurze Zeit nach derſelben in der Realſchule, gehen alſo aus Tertia B. oder Quarta oder gar aus Quinta ab. Da nun in den unteren Claſſen vorzugsweiſe Latein unterrichtet


