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f.
Befreit waren: vom künstlerischen Untericht: O vom Religionsuntericht: O vom Turnen:
a) überhaupt: b) von einz. UÜUbungen im Sommer im Winter im Sommer im Winter auf Grund ärztl. Zeugn. 10 11 5 3 aus anderen Gründen———— insgesamt: 10 11 5. 3 in% der Schülerzahl 1,9 2,2 0,9 0,6
Aus rituellen Gründen waren 3 jüdische Schüler an den Samstagen vom Unterricht befreit.
g. Freiwilliger Unterricht. Für Schüler der Oberklassen wurde im Englichen 2 Stunden wöchentlich Unterricht erteilt.
Arbeitsgemeinschaften.
Es waren 5 Arbeitsgemeinschaften gebildet für: 1. Deutsch und Geschichte, 2. Philosophie und Griechisch, 3. Physik(alle 3 wöchentlich 28tündig), 4. Latein und Archäologie, 5. Musik(Nr. 4 und 5 alle 14 Tage 28tündig).
An der ersten A. G. beteiligten sich im Sommer 17 Schüler; behandelt wurde: Der Roman und die Novelle in der deutschen Literatur im 19. und 20. Jahrhundert. Im Winter betrug die Zahl der Teilnehmer 16 Schüler. Es stand zur Behandlung: Ausgewählte Kapitel aus Bismarcks„Gedanken und Erinnerungen“.
Die griechische A. G. hatte im Sommer 6 Teilnehmer, mit denen Anaxagorasfragmente be⸗ handelt wurden. Im Winter betrug die Zahl der Teilnehmer 4, gelesen wurden ausgewählte Stellen jüngerer Stoiker.
In der naturwissenschaftlichen A. G. wurde im Sommer Biologie getrieben; die 10 Teilnehmer beschäftigten sich mit der Untersuchung des Planktons im Hersfelder Stadtteich. Im Winter nahmen 11 Schüler an praktischen Übungen aus dem Gebiete des Magnetismus und der Elektrizität teil.
Die lateinische X. G. vereinigte im Sommer 5, im Winter 8 Schüler. Behandelt wurde im Sommer nach den Quellen die Katilinariscie Verschwörung und Einzelheiten der römischen Ver- fassung, im Winter die römische Komõdie; Lektüre von Plautus Captivi.
An der musikalischen X. G. nahmen ô Schüler teil. Behandelt wurden: Die Intervallen⸗ und Accordlehre, die Musik der alten Völker, das Zeitalter Schütz⸗Bach, die Romantiker, das moderne Orchester. Es wurden Ton-⸗Diktate gegeben, auch solche mit falschen Tönen. Die A. G. besuchte das große deutsche Bach⸗Fest in Kassel. Uber ihre dort gewonnenen Eindrücke mußten sich die Schüler schriftlich äußern.


