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Oberprima B: 1. a) Die Begegnung zwischen Maria und Elisabeth in Schillers„Maria Stuart“, ihr Verlauf und ihre Bedeutung; b) Welchen geistigen Gewinn und welche Anregung brachte mir unsere Schülerwanderung Frankfurt a. M.— Saalburg— Feldberg? c) Warum ist das Schicksal Verrinas ergreifender und leidvoller als das tragische Ende des Haupthelden in Schillers„Die Verschwörung des Fiesko zu Genua?(Kl. A.) 2. a) Warum strebte der große Kurfürst so eifrig nach dem Besitze der Odermündungen? b) Die Verurteilung Marias in rechtlicher und in politischer Hinsicht nach Schillers„Maria Stuart“; c) Welche Folgen hat das Klima für die Wirtschaft und Kultur Deutsch- lands?(H. A.) 3. a) Das realistische Bild des Mittelalters in Hebbels„Agnes Bernauer“; b) Welche Gründe veranlassen in Hebbels„Agnes Bernauer“ den Herzog, das Todesurteil gegen Agnes zu unterschreiben? c) Die Industrien Deutschlands und ihr landschaftsbedingter Charakter(Kl. A.) 4. a) Welche Auf⸗ gaben hatte Wilhelm IJ. beim Antritt seiner Regierung zu lösen, und wie fand er bei der Lösung dieser Aufgaben in Bismard einen Vorkämpfer? b) Die Bedeutung der Gestalt Kunigundens in Kleist's „Das Käthchen von Heilbronn“; c) Goethe⸗Stätten in Weimar, eine Erinnerung an unsere Schul⸗ fahrt nach Weimar(Kl. A.) 35. a) Welche Probleme rangen in der Paulskirche miteinander? b) Die Staatsheorie des Polybios aus Megalopolis und ihre Bedeutung für die Folgezeit. c) Die Industrialisierung Deutschlands, ihre Vorbedingungen und ihre Folgen: d) Rautendelein in Haupt⸗ manns„Versunkene Glocke“ und Undine in Fouqué's gleichnamigem Märchen(IH. X.) 6. a) Welche verwandten Züge zeigt die Iphigenie Goethes mit der sophokleischen Antigone? b) Das Humanitäts-⸗ ideal in Goethes„Iphigenie“; c)„IImenau“ und„Zueignung“, zwei wichtige Zeugnisse für Goethes Entwicklung und Läuterung als Mensch und Dichter; d) Die Aufgaben des Wiener Kongresses und ihre Lösung; e) Inwiefern ist in Raabes„Lorenz Scheibenhart“ die Stimmung der Landschaft mit dem Seelenleben des Helden verwoben?(Kl. A.) 7. a) Die verschiedenen Färbungen des Ehrbegriffes in Brentanos„Geschichte vom braven Kasperl und schönen Annerl“; b) Das Wesen der Romantik (nachgewiesen an einem wahlfreien romantischen Werke); c) Die ideale Demokratie(nach der Leichenrede des Perikles(Thuk. II, 35 ff.); d) Welche Gründe bestimmen mich zur Wahl meines Berufes?(IHI. A.); S8. Prüfungsaufsatz. 3
Unterprima: 1. a) Die Gegensätze in Freytags„Soll und Haben“; b) Woher kommt es, daß so viele Fremdwörter in die deutsche Sprache eingedrungen sind? Welche Folgen und welche Pflichten für uns ergeben sich aus dieser Tatsache? c) Die Weltanschauung Walthers von der Vogelweide nach seinen Gedichten; d) Altdeutscher Glaube und Aberglaube in Scheffels„Ekkehard“; e) Die lustige Person in Scheffels„Ekkehard“. 2. a) Welche Bilder entrollt Klopstodk in seinen Oden von Hermann und Thusnelda, dem ersten Heldenpaar der deutschen Vorzeit? b) Das Wesen des deutschen Volkes nach Klopstodks Ode„Mein Vaterland“, historisch begründet; c) Woraus ist der Aufstieg und der Niedergang der deutschen Hansa zu erklären? d) Der Wert der Kolonien für das übervölkerte Deutschland. 3. a) Wie widerlegt Lessing die Behauptung Winckelmanns, daß das Gesetz der alten Kunst edle Einfalt und stille Größe sei?(Laokoon); b) Weshalb darf der Dichter im Gegensatz zum bildenden Künstler seine leidenden Helden schreien lassen?(Laokoon); c) Wie kann Goethes „Sänger“ nach den Regeln des Laokoon wirkungsvoll illustriert werden? d) Nachzuweisen ist der Einfluß des Laokoon auf Schillers„Kraniche des Ibykus“. 4. a) Hersfelder Schüler im Kasseler Staatstheater(Situationsschilderung); b) Ist die Verehrung Gustav Adolfs vom nationaldeutschen Standpunkt aus gerechtfertigt? c) Haben wir Deutschen Anlaß, in Wallenstein mehr als einen Söldnerführer des 30 jährigen Krieges zu sehen? cd) Die Lebensanschauung des Horaz. 5. Die


