Jahrgang 
1926
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Berührenden in D zusammenstößt. Alsdann lasse man die Figur sich drehen um AB als Achse. Wie groß ist das Verhältnis der von dem Bogen CE beschriebenen Fläche zu der von der Strecke ED beschriebenen? 2. Löse arithmetisch und graphisch: 2x- xy †y+ 8= O; XTy= 10. Was für eine Kurve wird durch die erste Gleichung dargestellt? Wie heißen die Koordinaten des Mitttel⸗ punktes derselben? 3. Eine Parabel hat die Gleichung v»²= 16x. Welches ist das Segment, welches von ihr durch die gerade Linie 4XZy= 16 abgeschnitten wird?

f. Der künstlerische und technische Unterricht.

1. Musikunterricht. 1.

Nach den Bestimmungen der Lehrpläne wurden die Klassen Sexta und Quinta jede in einer Abteilung gesondert unterrichtet. Der vorgeschriebene Unterrichtsstoff wurde erledigt. Im großen gemischten Chor waren die gesangsfähigen Schüler der IV Ol vereinigt. Die Klassen OOII bildeten einen Männerchor, OIllIV einen 3-4 stimmigen Knabenchor. Der Uebungsstoff bestand in kirchlichen und weltlichen Gesängen mit und ohne Instrumentalbegleitung, das Volkslied wurde vornehmlich gepflegt. Neben dem großen gemischten Chor bestand ein kleinerer Acapella⸗Chor, dem die besten Sänger der Schule angehörten. Die nicht stimmbegabten Schüler wurden in 4 Abteilungen in je einer Wochenstunde in'der Musiktheorie und Musikgeschichte unterrichtet. Diese Abteilungen umfaßten die Klassen OI Oll, UII, OIII, UIII IV. Die Schüler der OIllOl hörten im Kasseler Staatstheater die OperFreischütz und wurden vorher in dieselbe eingeführt. Der diesjährige VI. Hausmusikabend war den Romantikern gewidmet. In der Instrumentalstunde vereinigten sich die Schülern welche Violine, Cello, Flöte und Klavier spielten. Geübt wurden Kompositionen von Schubert und Mendelssohn. Durch unterrichtliche Vorbereitung und nachherige Besprechung öffentlicher Konzerte, die den Schülern gegen geringes Eintrittsgeld zugänglich waren, erfuhr die Schulmusikpflege eine wesentiche Erweiterung.

2. Kunstunterricht.

Nach den neuen Lehrplänen findet seit Ostern 1025 in allen Klassen Zeichenunterricht statt. Das Ziel desselben ist jetzt die Entwicklung der Fähigkeit bildhaft zu gestalten, dagegen tritt das technische Können in den Hintergrund. Ausdrucksmittel für die Bildgedanken sind auf allen Stufen Bleistift, Kohle, Buntstift, Buntpapier, Wasserfarbe, Plastilin und Linolschnitt. Als Stoffe dienten auf der Unterstufe Märchen, Sagen, eigene Erlebnisse, gedächtnismäßige Wiedergabe von einfachen Gegenständen, Blättern, Schmetterlingen usw. Auf der Mittel⸗ u. Oberstufe wurde auch perspektivisches Zeichnen von Gebäudeteilen und Straßenbildern, sowie Flächenteilungen und Ornamententwürfe geübt.

Kunstbetrachtung fand auf allen Stufen statt. In VI u. V wurden Bilder von Ludw. Richter besprochen, in den Mittel⸗ und Oberklassen auch Werke alter niederländischer und italienischer Meister. Besichtigungen der Kasseler Galerien fanden im Anschluß an die Theaterfahrten statt.

3. Turnen, Sport, Schwimmen.

Die Verhältnisse für den Turnunterricht lagen im Berichtsjahre günstiger als früher, weil wir mehr Turnlehrer zur Verfügung hatten. Infolgedessen konnte durch systematischen Aufbau das Ziel des Unterrichts, die Hebung des Leistungsdurchschnitts besser erreicht werden.

Im Sommer wurde hauptsächlich das Schlagballspiel betrieben, den Abschluß bildete das Wettspiel um die von der Vereinigung ehem. Klosterschüler gestifteten Wimpel. Sieger blieben