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Von dem evangelischen Religionsunterrichte war dauernd kein Schüler befreit; von den 46 Konfirmanden während der Dauer des Konfirmandenunterrichtes auf Wunsch der Eltern 3.
An dem wahlfreien Unterricht im Hebräischen haben in 11: 2, in 12: 1, in II1: 2 Schüler, an dem im Englischen in I1: 3, in I2: 10, in II1: 20, an dem im Zeichnen in I11: 1, in II1: 2, in II2: 8, an den praktischen UÜbungen in Chemie in 11: 1, in 12: 2, in II1: 2 und in II2: 2 Schüler teilgenommen.
Gesang. 7 St. Die gesangfähigen Schüler waren in 3 Abteilungen verteilt. Die 1. Abteilung umfaßte Schüler der oberen RKlassen, für sich ein Männerchor. Zur 2. Abteilung gehörten Schüler der mittleren und unteren Klassen, die als Sopran und Alt mit der ersten zusammen einen gemischten Chor bildeten. Die 3. Abteilung umfaßte die Quintaner und Sextaner. Als Ubungsstoff dienten in den ersten Abteilungen mehr- stimmige Lieder kirchlichen oder weltlichen Inhalts, Volks- und Vaterlandslieder, daneben Gesangwerke, die mit oder ohne Begleitung von Instrumenten bei feierlichen Gelegen- heiten oder Schulfesten zum öffentlichen Vortrag kamen. Im Anschluß an die ein- zuübenden Chöre wurden theoretische Belehrungen gegeben, von bedeutenden musikalischen Werken„Das Paradies und die Peri“ von Schumann und„Die Schöpfung“ von Haydn kurz erläutert. In den anderen Abteilungen wurden Noten und Pausen, Takt- und Ton- arten gelernt, Tonleiter-, Treff- und Vortragsübungen vorgenommen, Choräle, Volks- und Vaterlandslieder eingeübt. Zur Ubung im melodischen, rhythmischen und harmonischen Hören diente das Musik-Diktat. Als UÜbungsbücher wurden benutzt das Chorbuch von Sering und das Liederbuch von Noack. Fischer.
Vom Turnunterricht waren befreit
a) überhaupt b) von einzelnen Ubungen auf Grund ärztl. Zeugnisses im Sommer 25, im Winter 36, im Sommer 1, im Winter 1 aus anderen Gründen„„ 2,„„ 2,„„ 2,„. 1 zusammen„. 27.„„ 38,„„ 3,„„ 2 also von der Gesamtzahl der Schüler...„„ 7,56%,„„ 7,76⁰ ⁄%,„„ 0,82%,„„ 0,55%
Im übrigen vollzog sich alles in der bisherigen Ordnung.
Durch Vertrag mit der hiesigen Brunnengesellschaft ist für die Schüler der An- stalt die Möglichkeit gewonnen, den großen Spielplatz im Kurparke zu benutzen, und es gereicht mir zur Freude feststellen zu können, daß diese Benutzung im Berichtsjahre sehr rege war.
In der Bade- und Schwimmordnung ist eine Anderung nicht eingetreten; von 83 Schwimmschülern schwammen sich 21 frei.


