Jahrgang 
1911
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3. Die während des Schuljahres durchgenommenen Lehraufgaben

entsprechen in allem den Bestimmungen der allgemeinen Lehrpläne von 1901; es werden daher hier nur die für die deutschen Aufsätze der Klassen I und II und die für die schriftliche Reifeprüfung gewählten Kufgaben angeführt. Uber den Gesangunterricht vergl. S. 9.

Aufgaben für die Aufsätze. 11.

1. Mit welchem Rechte können wir Jerusalem, Athen und Rom als die wichtigsten Städte des Altertums bezeichnen? 2. Menschliches und Ubermenschliches an den Homerischen Göttern.(Klassenarbeit.) 3. Liegt dir Gestern klar und offen, wirkst du heute kräftig, frei, darfst auch auf ein Morgen hoffen, das nicht minder glück- lich sei. 4. Durch welche Wirkungen offenbart sich die Macht der sittlichen Größe Iphigeniens in Goethes Drama?(RKlassenarbeit.) 5. Vergebens sucht der Mensch des Glückes Quelle weit außer sich in wilder Lust; in sich trägt er den Himmel und die Hölle und seinen Richter in der Brust. 6. Kreon und Antigone, ihr Recht und ihre Schuld.(Klassenarbeit.) 7. Welche Bedeutung haben die Volksszenen in Goethes Egmont? 8. Aufsatz der Reifeprüfung.

12.

1. Warum sind Renntnisse der beste Reichtum? 2. Der Mensch bedarf des Menschen.(Klassenarbeit.) 3. Inwiefern trägt Beatrice dazu bei, das Verderben ihres Hauses herbeizuführen? 4. Es kann der Frömmste nicht im Frieden bleiben, wenn es dem bösen Nachbar nicht gefällt.(Klassenarbeit.) 5. Zufrieden laßt uns sein nur mit des Glückes Gaben; mit dem nie, was wir sind, mit dem nur, was wir haben! 6. Was berechtigt Lessing zu dem Ausspruch:Wer wird nicht einen Klopstock loben? Doch wird ihn jeder lesen? Nein!? 7. Wodurch erregt Hannibals Alpenübergang unsere Bewunderung?(Klassenarbeit.) Wodurch wurde Weislingens Sinnesänderung nach seiner Gefangennahme hervorgerufen?

IIl1 a.

1. s. IIlb(bis Pfingsten waren die Klassen vereinigt). 2. Das Wasser im Dienste des Menschen.(RKlassenaufsatz.) 3. Dort in der fremden Welt stehst du