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der Reflexion des Schalls. 11. 2 Deutsche Schnellwagen. 12. Vorrichtung zur Projek- tion horizontaler Gegenstände. 13. Halter mit 4 Schnittbrennern. 14. Vorrichtung zur Erläuterung der elektrischen Sicherungen. 15. 2 Gabelelektroskope. 16. 2 Kraftlinien- apparate zur Projektion der Kraftlinien eingerichtet. 17. Spaltfritter nach Schneider. 8. Elektrolytischer(Wehnelt.) Unterbecher.
4. Die naturwissenschaftliche Sammlung wurde vermehrt um 1. ein Glas mit Salzen aus dem Heringer Bergwerk.(Geschenk von Wrede III 1); 2. einem Kupferschiefer mit Fischabdruck.(Geschenk des Forstreferendar Borgmann). 3. Eine Kreuzotter und eine Ringelnatter von Treusch V. 4. Eine Schlingnatter und eine Glattnatter von Jung IV. 5. Eine Haut des Nilkrokodils von Dr. Martin in Togo.
Die chemische Sammlung wurde durch mehrere neue Apparate für den Unterricht sowie durch zahlreiche Gerätschaften für die praktischen Arbeiten im chemischen Labo- ratorium vermehrt.
VI. Stiftungen und Ünterstützungen von Schülern.
Es bestehen an der Anstalt 40 Freitischstellen, welche bedürftigen Schülern, die sich durch Fleiß und gutes Betragen auszeichnen und vermögeihrer An- lagen für einen wissenschaftlichen Beruf ausreichend befähigt sind, verliehen werden. Ferner kann in geeigneten Fällen die Zahlung des Schulgeldes ganz oder teilweise erlassen werden. Bewerbungen um Freitischstellen sind von den rechtlichen Vertretern der Schüler an das Königliche Provinzial-Schulkollegium zu Cassel (zu Händen des Königlichen Gymnasialdirektors), Bewerbungen um Schulgelderlaß an den Königlichen Gymnasialdirektor zu richten. Die Bedürftigkeit ist dabei nachzuweisen und durch zuverlässige Belege(etwa Steuerzettel oder beglaubigte Abschrift desselben) zu erhärten. Die Bewerbungen müssen spätestens 14 Tage vor dem Semesterschluß in den Händen des Direktors sein. In der Regel werden diese Wohltaten nicht im ersten Jahre des Schulbesuches verliehen.
Von sonstigen Stiftungen bestehen an der Anstalt:
1. Das Molitorsche Familienstipendium. Es ist in diesem Jahre in Ermangelung eines berechtigten Bewerbers nicht verliehen worden.
2. Die Münscherstiftung. Das Kapital beträgt am Ende des Rechnungs- jahres 1906/07 4124,18 Mk. Davon sind 3800 M. in das Preußische Staatsschuldbuch eingetragen. Das Stipendium wurde vom Lehrerkollegium mit je 51 Mark 2 Ober- primanern bewilligt.
3. Das Schimmelpfengsche F amilienben efizium. Dieses be-


