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8. Mathematik. 3 St. a) Arithmetik: Gleichungen ersten Grades mit einer und mit mehreren Unbekannten nebst UÜbungen in der Bruchrechnung. Potenzen mit ganzen positiven Exponenten. Das Notwendigste über Wurzelgrößen. b) Planimetrie: Zweiter Teil der Kreislehre. Flächengleichheit der Figuren. Inhaltsberechnung der ein- fachsten geradlinigen Figuren. Ahnlichkeitslehre. Alle 3—4 Wochen eine schriftliche Arbeit. Klippert.
9. Naturwissenschaften. 2 St. Der Mensch und dessen Organe nebst Unterweisungen in der Gesundheitspflege. Physik: Mechanische Erscheinungen, das Wichtigste aus der Lehre vom Schall und von der Wärme. Klippert.
10. Zeichnen. 2 St. Plastische Ornamente und Wiedergabe der Licht- und Schattenwirkung, Fußbodenmuster, Bänder, Füllungen, die wichtigsten Kurven zur libung des Gebrauches von Lineal, Zirkel und Ziehfeder. Lindow.
Obertertia b.
Klassenlehrer: Oberlehrer Tiemann.
l. Religionslehre, a) protestantische: 2 St. mit III l a vereinigt. b) katho- lische: 2 St. mit III la vereinigt.
2. Deutsch. 2 St. Behandlung poöëtischer und prosaischer Stücke aus dem Lesebuche für III l, das Lied von der Glocke und Wilhelm Tell. Einige Gedichte und einzelne Dichterstellen wurden auswendig gelernt. Alle 4 Wochen ein Aufsatz. Gelegent- liche Belehrung über Grammatik und Poetik.,. Tiemann.
3. Lateinisch. 7 St. Caesar, Gallischer Krieg IV— VII und einige Abschnitte aus Ovids Metamorphosen. 4 St. Kasus-, Tempus- und Moduslehre und daran ange— schlossene Übersetzungsübungen. Wöchentlich eine Übersetzung ins Lateinische als Klassenarbeit oder als häusliche Arbeit; ferner einige schriftl. iibersetzungen aus dem Lateinischen als Klassenarbeiten. 3 St. Tiemann.
4. Griechisch. 6. St. Mit III 1a vereinigt. Wassermeier.
5. Französisch. 3 St. Wie in Obertertia a. Sänger.
6. Englisch. 4 St.(Für die am griechischen Unterricht nicht teilnehmenden Schüler). Wie in Obertertia a. Burhenne.
7. Geschichte und Erdkunde. 3 St. Wie in 0bertertia a. Tiemann.
8. Mathematik. 3. St. a) Arithmetik: Gleichungen ersten Grades mit einer und mit mehreren Unbekannten. Potenzen mit ganzen positiven Exponenten. Das Not- wendigste über Wurzelgrößen. b) Planimetrie: Kreislehre, Teil II. Flächengleichheit der Figuren. Inhaltsberechnung der einfachsten geradlinigen Figuren. Einleitung der Ahn- lichkeitslehre. Alle 3— 4 Wochen eine schriftliche Arbeit. Winchenbach.
9. Naturwissenschaften. 2 St. Wie in Obertertia a. Stamm.
10. Zeichnen. 2 St. Wie in Obertertia a. Lindow.


