Jahrgang 
1897
Einzelbild herunterladen

14

chismus. Das Neue Testament mit Auswahl nach der biblischen Geschichte von Schuster. Die neuere Zeit der Kirchengeschichte in Lebensbildern. Jestädt.

2. Deutsch. 2 St. Behandlung poetischer und prosaischer Stücke aus dem Lesebuche von Muff; Schillers Balladen, das Lied von der Glocke und Wilhelm Pell. Belehrungen aus der Poetik und Rhetorik. Auswendiglernen von Gedichten und Dichter- stellen. Alle 4 Wochen ein Aufsatz. Hafner.

3. Lateinisch. 7 St. Caesars gallischer Krieg, III VII mit Auswahl. Einige Stücke aus Ovids Metamorphosen. 4 St. Wiederholung und Ergänzung der Tempus- und Moduslehre nach der Grammatik von Ellendt-Seyffert. Mündliche Uber- setzungen aus Ostermann-Müller, Übungsbuch für Tertia. Alle 8 Tage eine häusliche oder Klassenarbeit, meist im Anschluß an Gelesenes; alle 6 Wochen eine schriftliche Übersetzung ins Deutsche. 3 St. Hafner.

4. Griechisch. 6 St. Xenophons Anabasis I und II. Die Verba auf Lu und die wichtigsten unregelmäßigen Verba des attischen Dialekts. Wiederholung und Ergänzung der Lehraufgabe der Untertertia. Ausgewählte Hauptregeln der Syntax im Anschluß an die Lektüre. Mündliche UÜbersetzungsübungen nach Ostermann. Alle 14 Tage eine häusliche oder Klassenarbeit im Anschluß an die Lektüre. Stern.

5. Französisch. 3 St. Die unregelmäßigen Verben. Ergänzung der sonsti- gen Formenlehre. Gebrauch der Hülfsverben avoir und ètre. Wortstellung. Tempora. Gebrauch des Konjunktivs. Lektüre aus Michaud, Histoire de la premidère croisade. Alle 14 Tage eine schriftliche Arbeit. Die am griechischen Unterricht nicht teilnehmenden Schüler erhielten außerdem 2 St. französischen Unterricht im Anschluß an andre Ab- schnitte aus Michaud, Histoire de la première croisade, sowie an Erckmann-Chatrian, Contes populaires. Besondere schriftliche Arbeiten. Sänger.

6. Englisch. 4 St. Für die am griechischen Unterricht nicht teilnehmenden Schüler. Scott, Tales of a grandfather. Sprechübungen. Grammatik: Infinitiv, Gerun- dium, Partizip, Hülfsverben, Gebrauch der Zeiten und des Konjunktivs. Schriftliche Übersetzungen in das Englische und aus dem Englischen, Diktate. Burhenne.

7. Geschichte und Geographie. 3 St. Deutsche Geschichte vom Aus- gang des Mittelalters bis zum Regierungsantritt Friedrichs des Großen, insbesondere brandenburgisch-preußische Geschichte nach Eckertz. Ubersicht über die hessische Ge- schichte dieses Zeitraumes nach dem Abriß von Wagner. 2 St. Wiederholung der Erd- kunde Deutschlands; Erdkunde der deutschen Kolonieen. 1 St. Hafner.

8. Mathematik. 3 St. a) Arithmetik: Gleichungen ersten Grades mit einer und mehreren Unbekannten nebst Ubungen in der Bruchrechnung. Potenzen mit posi- tiven ganzzahligen Exponenten. Das Notwendigste über Wurzelgrößen. b) Planimetrie: Zweiter Teil der Kreislehre. Flächengleichheit der Figuren. Formeln zur Inhaltsberech- nung der einfachsten geradlinigen Figuren. Ahnlichkeitslehre. Alle 3 4 Wochen eine schriftliche Arbeit. Stamm.

9. Naturwissenschaften. 2 St. Der Mensch und dessen Organe nebst Unterweisungen über die Gesundheitspflege. Physik: Mechanische Erscheinungen, das Wichtigste aus der Lehre vom Schall und der Wärme. Stamm.