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19. Dergl. vom 27. Dezember. Die Vorschläge hinsichtlich der Bibliotheksordnung — s. Nr. 14— werden genehmigt.
20. Dergl. vom 27. Dezember. Die allmähliche Einführung des Repetitionsbuches für den evangelischen Religionsunterricht von Holzweißig von Ostern 1889 ab wird genehmigt.
21. Dergl. vom 16. Januar. Betrifft die Gesundheitspflege der Schüler.
22. Dergl. vom 28. Januar. Der Direktor wird mit Wahrnehmung der Geschäfte des Königlichen Kommissars bei der Abiturienten-Entlassungs-Prüfung beauftragt.
23. Dergl. vom 5. Februar. Der Anstalt wird 1 Exemplar der von der Königlichen geologischen Landesanstalt und Bergakademie in Berlin publizierten Karte von Preußen und den Thüuringischen Staaten, 36. Lieferung in 6 Blättern nebst zugehörigen Erläuterungen, in 6 Heften als Geschenk überwiesen.
24. Dergl. vom 18. Februar nebst Ministerial-Erlaß vom 13. Februar. Die von den Gymnasien, bezw. Realgymnasien(Realschulen 1. O.) ausgestellten Reifezeugnisse der Deutschen Bundesstaaten sind unter gewissen Bedingungen gegenseitig anzuerkennen, und ist für Preußen der 1. März 1889 als Tag des Inkrafttretens des UÜbereinkommens festgesetzt.
25. Dergl. vom 12. März. Es wird auf den Bericht des VIII.„Deutschen Kongresses für Erziehliche Knabenhandarbeit zu München vom 22. und 23. September 1888“, wovon 2 Druckexemplare mitgeteilt werden, aufmerksam gemacht.
III. CIHTOl i K.
Vom Schluß des vor. Jahres ist nachzutragen, daß am 22. März eine Gedenkfeier zu Ehren weiland Sr. Majestät des Kaisers Wilhelm I. stattfand. Die Gedächtnisrede hielt der Unterzeichnete.
Das neue Schuljahr begann am Montag den 9. April. Dem Beginn des Unterrichts ging eine gemeinschaftliche Morgenandacht und eine Ansprache des Direktors voraus, in welcher derselbe die wichtigsten Bestimmungen der Schulgesetze erläuterte und zu gewissenhafter Be- folgung derselben aufforderte. Im Anschluß daran wurden die neu eintretenden Lehrer Pro- rektor Oberlehrer Dr. Schmidt und Kandidat des höheren Schulamts Giesse in ihr Amt eingeführt und die neu aufgenommenen Schüler verpflichtet.
Uber ihren bisherigen Lebensgang teilen die genannten Lehrer folgendes mit:
Bernhard Schmidt, geb. am 26. Dezember 1841 zu Hersfeld, besuchte das Gymna- sium seiner Vaterstadt von Ostern 1851 bis Herbst 1859 und widmete sich vom Herbst 1859


