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Am 25. März, kaum eine Stunde nach Beendigung der Reifeprüfung, verschied nach langem Leiden der Oberlehrer Bruno Berlit. Dem Schmerz über den großen Verlust, den die Anstalt durch seinen Hingang erleidet, gab der Unterzeichnete am folgenden Tage in einer Ansprache an die Schüler der oberen Klassen Ausdruck. Ein Rückblick auf das Leben und Wirken des so innig mit dem Gymnasium verwachsenen Mannes muß dem nächsten Jahresbe- richt vorbehalten bleiben.
Mit dem Semesterschluß verläßt uns Gymnasiallehrer Hartwig, um einem ehren- vollen Rufe nach Dillenburg zu folgen. Obwohl nur verhältnismäßig kurze Zeit an unserer Anstalt thätig, hat er doch durch seine Pflichttreue und seine kollegialische Gesinnung bei uns soviel Anhänglichkeit gefunden, daß sein Scheiden eine empfindliche Lücke läßt. Unsere herz- lichsten Wünsche begleiten ihn in den neuen Wirkungskreis.
IV. Statistische Mitteilungen.
1. Lehrer.
Am Schlusse des Schuljahres bilden das Lehrerkollegium folgende Personen:
a) Der Direktor Dr. Konrad Duden.
b) 5 Oberlehrer: Professor Viktor Meyer, Prorektor, Dr. Arwed Klippert, Dr. Gustav Wachenfeld, Hermann Bender, Lic. Richard Ortel.
c) 6 ordentliche Lehrer: Karl Mannss, Philipp Hafner, Ernst Oheim„ Ferdinand Hartwig, Karl Cornelius, Dr. Theodor Sänger.
d) 4 beauftragte Gymnasiallehrer: Friedrich Burhenne, Dr. Heinrich Schotten, August Stamm, Albert Lohmann.
e) 4 Kandidaten: Richard Mascher, Julius Sonne, Justus Noll, Dr. Philipp Roßmann.
f) 2 Probekandidaten: Dr. Otto Heermann, Ludwig Bätz.
g) 2 Gymnasial-Elementarlehrer: Wilhelm Berge, Karl Lindow. Mit Erteilung von 10 Unterrichtsstunden ist beauftragt der Lehrer an der Stadtschule Konrad Völker.
Außerdem erteilt Unterricht an der Anstalt der katholische Religionslehrer Kaplan Fleck.


