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II.
Ueberſicht über die im Laufe des Schuljahrs von den vor⸗
geſetzten Behörden erlaſſenen Verfügungen, inſoweit der Inhalt derſelben von allgemeinem Intereſſe iſt.
1. Verfügung des K. Pr.Schulcollegiums zu Caſſel vom 3. Juli 1873. Einem Studioſus der Pharmazie ſteht ein Anſpruch auf das Molitorſche Familien⸗Beneficium im Sinne der im Feſtprogramme der 300jährigen Gründungsfeier des Hersfelder Gymnaſiums am 2. Juli 1870 S. 20— 24 abgedruck⸗ ten Stiftungsurkunde nicht zu.
2. Derſelben h. Behörde vom 15. Juli 1873. Es wird nachträglich genehmigt, daß dem Kaplan Fleck die Erthei⸗ lung des katholiſchen Religions⸗Unterrichts am Gymnaſium übertragen worden iſt.
3. Derſelben h. Behörde vom 12. Auguſt 1873. Nach ei⸗ ner zwiſchen dem Herrn Miniſter der geiſtlichen, Unterrichts⸗ und Medicinal⸗Angelegenheiten und dem Herrn Finanz⸗Miniſter ge⸗ troffenen Vereinbarung ſoll bei allen aus Staatsfonds zu un⸗ terhaltenden, bezw. ſubventionirten Gymnaſien, Progymnaſien, Realſchulen u. ſ. w. das Schulgeld auf durchſchnittlich 24 Thaler erhöht, demnach vom 1. October an in Claſſe I u. II der Satz von 28, in Claſſe III u. IV der Satz von 24, in Cl. V u. VI der Satz von 20 Thalern eingeführt, auch baldigſt angezeigt werden, wie viel Lehrerſöhne z. Z. die einzelnen Claſſen beſuchen und vom Schulgelde befreit ſind.— Unter dem 9. October theilte dieſelbe h. Behörde eine Verfügung des H. Miniſters der geiſtlichen, Unterrichts⸗ und Medicinal⸗Angelegenheiten vom 1. October mit, wodurch geſtattet wurde, daß bei dem Gymna⸗


