Jahrgang 
1926
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Hebräisch.

Exod. 2, 15 19: Ubersetzung ins Deutsche und

Erläuterung.. Mathematik.

Eine Stadt soll eine Schuld aufwerten 1. Januar 1927. Die Anleihe wurde aufgenommen am 1. Januar 1901 in Höhe von 25 0000 M und sollte in 25 Jahren getilgt sein bei Verzinsung mit 3%¾ /%. Zu Ende eines jeden Jah-

0 2: 1.)

zum

res waren dazu Zahlungen erfolgt; die letzte am 31. Dezember 1914. Eine Verzinsung für die Jahre 1915 bis 1926 soll nicht gerechnet werden. Die Aufwer- tung soll 12 ½% betragen. Nunmehr soll die Summe in 5 Jahresraten bei Verzinsung mit 5 ½% dureh Zahlungen am Ende jeden Jahres abgetragen werden. (Rentenrechnung.)

Wie hoch muß diese Ratenzahlung sein?

2.) Ein Sattler soll aus einem rechteckigen

Stück von 120 cm

96 cm Breite einen Koffer arbeiten, der möglichst

viel faßt.

Koffer haben und wieviel Liter Rauminhalt? rentialrechnung für Höchstwerte.)

Leder Länge und Welche Länge, Höhe und Breite wird der Diffe-

3.) Eine Ellipse und eine Hyperbel sollen beide die gleiche Brennweite e= 20 mm. Die gro- Be Halbachse der Ellipse soll 25 mm lang, die reelle Halbachse der Hyperbel Es ist

zu beweisen, daß sich beide Kurven rechtwinklig

16 mm lang sein.

schneiden.(Analytische Geometrie.) UIb: 1) Eine Fabrik will 10 Jahre hindurch der Pensionskasse ihrer Angestellten

eine bestimmte Summe überweisen, um eine ständi- ge Pensionssumme von 50 000 M bei 5% Verzin- sung sicher zu stellen; wie hoch muß diese

(Rentenrechnung.)

Sum- me sein? 2) Einem geraden Kegel soll ein zweiter

in umgekehrter Lage so einbeschrieben

werden, daß letzterer einen möglichst großen Jnhalt

hat.(Differentialrechnung)

3) An einem Wintertage war nachmiltags in Hadamar der Schutten einées Stabes dreimal so lang als der Stab.(Die Deklination der Sonne, 0⸗ 10 12 die geograph. Breite von Hadamar: 7 50,5%, Um wieviel Uhr geschah die Beobachtung,- und wann ging an diesem Tage für Hadamar die Sonne auf?(Sphär. Trigonometrie)

f) Einrichtung des künstlerischen und technischen Unterrichts. Musikpflege: Die 4 Stunden für Musik waren fol- gendermaßen verteilt: 1 Std. Männerchor, 1 Stunde für die Kinderstimmen des Chores, 1 Stunde Orchester und 1 Stunde Uebung für die Nichtchorsänger. Ab und zu sangen die 4 Stimmen des Chores vereinigt in ei- ner der ersterwähnten beiden Stunden, wie es der Unterrichtsbetrieb es eben mit sich brachte. Die Nichtchorsüänger waren in 2 Abteilungen getrennt: 1) IV OIII, 2) UII OI, so daß jede Abteilung alle 14 Tage eine Uebungsstunde hatte. VIund V hatten ihre lehrplanmäßigen Stunden für Ge. sang.

Musikpflege:

Turnen: Es bestanden bei 11 zu unterrichtenden Klassen 9 Turnabteilungen und 3 Spielabteilungen. Außer- dem wurde vom Gymnasialturnverein wöchentlich

geturnt und gespielt.

Baden und Schwimmen:

Sommer schwammen und badeten unsere Schüler am Badeplatze des Gymnasiums an wöchent-

lich 3 Nachmittagen.

Zeichnen:

Der Zeichenunterricht wurde im Anschluß an den

Im

durch die Richtlinien festgelegten Lehrplan erteilt.

3. Bericht über die Lehrer.

a) Veränderungen im Lehrkörper:

Schülerzahl(39) geteilte UI auch im Berichts Lehrauftrag des Studienassessors Dr. Georg Boos bis auf weiteres verlängert.

Da die bereits im Vorjahre wegen der großen jahr als Ol geteilt bleiben mußte, wurde der

Weil aber

auch die neue UI 37 Schüler ab Ostern 1926 geteilt werden mußte, erhielten die Studienassessoren Christian Felten und Johannes Triesch fürs Berichtsjahr einen Lehrauftrag

mit voller Beschäftigung.

b) Ein Lehrerausschuß war auch für das Schuljahr 1926 nicht gewählt.