Jahrgang 
1892
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Physik: Akustik. Oprik(Krebs' Leitfaden). 2 St. Schenck, vom 22. Febr. ab Koch.

Ober-Sekunda.

Ordinarius: Oberlehrer Prof. Hillebrand. Religionslehre: a) katholische: Glaubens- lehre, 2. Hälfte(Dreher,§§ 42 78). Kirchenge- schichte: Lebensbilder von Justin, Trenaeus, Atha- nasius, Augustin, Benedikt, Gregor I., Bonifaz, Karl d. G., Gregor VII., Bernhard. 2 St. Dr. Bertram.

b) evangelische: Erkläruung des Jakobusbriefes aus dem Grundtext mit Besprechung einschlagender Kapitel aus der Glaubenslehre. Die didaktischen und prophetischen Bücher des A. Testamentes, ausführ-

liche Inhaltsangabe sowie Lektüre und Erklärang grösserer zusammenbängender Abschnitte aus den-

Memorieren von Psalmen und messianischen Kirchengeschichte von Gregor I. bis auf Nach Schäfer. 2 St. Paul.

selben. Stellen. unsere Zeit.

Deutsch: Einzelnes aus der Poetik und Stilistik,

Dispositionsübungen, Aufsätze und kleine Vorträge.

Lektüre und Erklärung der ersten vier Gesänge von

Klopstocks Messias mit Auswahl und der Jungfrau mit II.

von Orléans von Schiller. 2 St. Hillebrand.

Themata für die Aufsätze: seine Mannigfaltigkeit. 2. Ursachen der Kriege. 3. Inwiefern können Kolonieen für Deutschland vor- teilhaft sein? 4. Erwägungen Hannibals vor dem Zuge gegen die Stadt Rom(nach Liv. 26,7). 5. Die Natur ein Tempel Gottes 6. Ueber Cicero's Aus- spruch, Epaminondas scheine ihm der grösste Grieche gewesen zu sein. 7. Cicero's Rede für Ligarius im Auszuge. 8. Wodurch bewirkt Schiller, dass Johanna. d'Arc als eine Gottgesandte erscheint? 9. Wodurch Shohen gie Freuden des Naturgenusses anderen Freuden voran?

Latein: a) Verg. Aen. III, IV und VI. 2 St. Bosing. Liv. XXVI, 116; Cic. or. pro Ligario und pro

Deiotaro. 3 St.

b) Wiederholungen, besonders aus der Lehre von den Tempora und Modi; die Eigentümlichkeiten des

Lateinischen im Gebrauch der Substantiva, Adjektiva, 2 St.

Pronomina und Partikeln, nach Meiring-Fisch.

1. Der Baum und

Michaud, moeurs et histoire de France

Französisch: a) Lektüre: coutumes des croisades; Duruy, de 1789 à 1795.

b) Grammatik: Abschluss der Syntax. Zweiwöchentl. Extemporalien oder Exercitien. 2 St.

Dr. Bertram.

Hebräisch: Die Anfangsgründe und das Wich- tigste aus der Formenlehre, starkes und schwaches Verb. Lektüre nach Seffer. 2 St. Dr. Bertram.

Geschichte und Geographie: Geographie von Alt-Italien und römische Geschichte. Lehrbuch: Pütz- Cremans. 3 St. Hillebrand.

Mathematik: a) Arithmetik: Von den ge- brochenen und Differenzpotenzen, Logarithmen, Glei- chungen 2. Grades.(Koppes Arithmetik, Heis' Auf- gaben). 2 St. 1

b) Geometrie: Ebene Trigonometrie. 2 St. Schenck, vom 22. Febr. ab Koch. Chemie(Kreb's Leitfaden). 2 St.

Physik: Schenck, vom 22. Febr. ab Koch.

Unter-Sekunda.

Ordinarius: Oberlehrer Bosing.

a) katholische: Kombiniert Dr. Bertram. Kombiniert mit III. Pfarrer Paul. Deutsch: Erklären und Memorieren Schillerscher Gedichte. Lektüre von Goethes Hermann und Doro- thea und Lessings Minna von Barnhelm. Dispositions-

Religionslehre:

b) evangelische:

übungen. Abschnitte aus der Poetik. Interpunktions- lehre. Aufsätze. 2 St. Bosing. Themata für die Aufsätze: 1. Der König in

Gedicht Des Sängers Fluch. 2. Schillers 3. Der Seesturm im 1. Ge- sang der Aeneide. 4. Die Tage von Sedan. 5. Prin- cipiis obsta! 6. Gedankengang des Monologs in Schillers Tell. 7. Die griech. Helden der Perser- kriege. 8. Komposition des Lieds von der Glocke.

Uhlands Handschuh und Taucher.

9. Graf von Habsburg und des Sängers Fluch. 10. Ge-

c) Mündliches Uebersetzen ins Lat., nach Süpfle II.

buch II.

Wöchentlicue Exercitien oder Extemporalien. 1 St. Hillebrand. Griechisch: a) Homer. Od. IX XI und XXII bis XXIV. 2 St. Bosing.

Herod. IX, 1 41; Xen. Memorab. IV. 3 St.

b) Wiederholung der Casuslehre und der Prä- positionen, dann die Lehre von den Genera verbi, Tempora und Modi, nach Cartius-Hartel. Exercitien oder Extemporalien nach Diktaten alle 14 Tage. Mündliches Uebersetzen nach Böhme. 2 St.

Hillebrand.

dankengang im 2. Gesange von Goetbes Hermann und Dorothea.

Latein: a) Vergil. Aen. I und II. Einzelne Stellen wurden auswendig gelernt. 2 St. Livius XXI teilw., Cicero de imperio Cn. Pomp. 3 St.

b) Grammatik nach Meiring-Fisch§ 525 744, ferner Wiederholungen aus der Formen- u. Kasuslehre. 2 St.

c) Mündliches Uebersetzen aus Süpfle's Uebungs- Wöchentliche Exercitien oder Extemporalien.

Bosing.

Griechisch: a) Hom. Od. I, II und III teilw. 100 Verse memoriert. 2 St. Bosing.

Xen. Hellen. I und II mit Auswahl. Herod. V und VI mit Auslassungen. 3 St.

b) Artikel, Pronomen, Kasus, Präpositionen, nach Curtius. Mündliches Uebersetzen aus Böhme. Wöchent- lich abwechselnd ein Exercitium oder Extemporale. 2 St. Dr. Braun.

1 St.