— 5—
5. Bedeutung des grossen Kurfürsten.
6. Einfübrung der Kartoffel und ihre Folgen.
7. Xerxes victus est magis etiam consilio Themi- stoclis quam armis Graeciae.
8. Gedankengang des zweiten Gesangs von Goethes
Hermann und Dorothea.(Klassenarbeit.)
9) Das Besitztum des Wirts in demselben Gedicht. 10) Der Pfarrer in diesem Epos.
Latein: a. Verg. Aen. I und II, 2 St. Liv. VIII teilweise, Cicero de imp. Cn. Pomp. 3 St.
b Grammatik nach Meiring§ 420— 891(grössten- teils Wiederholung). 2 St.
c. Mündliches Ubersetzen aus Süpfles Übungs- buch II. Wöchentliche Exercitien oder Extemporalien 1 St. Bosing.
Griechisch: a. Hom. 0Od. I, 1— 100. VI- VIII. Memoriert I, 1— 60 und VII, 66— 74. 2. St. Bosing.
Xenoph. Hellen. IV, V, VI mit Auswahl. Herod. V und VI. 3 St.
b. Artikel, Pronomen, Casus, Prüpositionen, nach Curtius. Wöchentlich abwechselnd ein Exercitium oder Extemporale. Mündliches Ubersetzen aus Böhme. 2 St.
Dr. Braun.
Französisch: a. Plötz’ Gramm. Lection 46— 68: Tempus- und Moduslehre. Zweiwöchentliche Exer- citien resp. Klassenarbeiten.
b. Lektüre: Michaud, Siège d'Antioche(histoire des eroisades). 2 St. Dr. Bertram.
Hebräisch: Kombiniert mit IIi Dr. Bertram.
Geschichte und Geographie: Die Geographie und Geschichte Griehenlands bis zur Zeit der Diadochen; die orientalischen Völker im Überblick. Repetitionen nus der neueren Geographie. 3 St. Dr. Orth.
Mathematik: a. Arithmetik: Wiederholung der Proportionen, Protenzen, Wurzeln, Quadrat- und Kubik- wurzelausziehung. Gleichungen ersten Grades mit einer und mehreren Unbekannten.(Koppes Arith- metik, Heis' Autgaben.) 2 St.
b. Geometrie; Ahnlichkeit der Figuren(Er- günzung des Pensums der Obertertia); von den Ver- häültnissen und der Inhaltsberechnung der geradlinigen Wiguren, Ausmessung des Kreises, Konstruktionsauf- gaben.(Koppes Planimetrie.) 2 St. Schenck.
Physik: Magnetismus. Elektrizität. 2 St. Schenck. Ober-Tertia. Ordinarius: Oberlehrer Dr. Braun.
Religionslehre: a. katholische: Von den Gna- denmitteln und den Geboten(Dubelmann II. Peil). Inhaltsangabe, Entstehung und Bedeutung der ein- zelnen Bücher der hl. Schrift. Wiederholung ein- zelner Abschmitte aus der Bibl. Geschichte und kirchen- geschichtliche Biographicen. 2 St.
Dr. Bertram.
b. evangelisehe: Repetition der Geographie von Palüstina und des Kirchenjahres. Einleitung, Grund- sprachen und Ubersctzungen der hl Schrift. Psalmen und Kirchenlieder teils wiederholt teils neu gelernt. EYangelium Lucä gelesen, Bergpredigt zum Teil me- moriert. Die Lehre vom Gebet, mit Bibelsprüchen 2 St.
I. S. Dr. Orth, i. W. Dr. Clasen.
Deutsch: Wiederholungen aus dem ganzen Ge-
biete der Grammatik, Abschluss der Satzlehre. Beleh-
rungen über epische und lyrische Poesie; das Wich- tigste aus der Metrik. Lesen und Erklären poetischer und prosaischer Stücke aus Linnig II. Freie Vor- träge. Von den in den Kanon aufgenommenen Ge- dichten wurden zehn auswendig gelernt und deklamiert. Anle drei Wochen ein Aufsatz. 2 ·St. Dr. Braun. Latein: a. Ovid. Metam. mit Auswahl. 2 St. b. Caes. bell. Gall. III und IV. Cic. orat. Catil. 1. II, III. 3 St. c. Casus, Tempora, Modi nach Meiring-Fisch. 2 St. Mündliches Ubersetzen aus Meiring für Tertia. 28t. Wöchentlich ein Exercitium oder Extemporale. 1 Dr. Braun. Grieschisch: a) Xenoph. Anab. IV u. V. 2 St. 8 Dr. Clasen. b. Wiederholung des Pensums der Unter-Tertia; die unregelmässigen Verba; die wichtigsten syntak- tischen Regeln im Anschluss an die Lektüre; die Lehre von den Präpositionen, nach Curtius. Ubersetzung der Übungsstücke in Weseners Elementarbuch II. Wöchent- lich ein Exercitium oder eine Klassenarbeit. 5 St. Im S. S. Jehn, im W. S. Borzucki.— Französisch: a. Plötz’ Gramm. Lection 24— 16; Zweiwöchentl. Exercitien resp. Extemporalien. b. Lek- türe einer Reihe von Erzühlungen und Gedichten aus Lüdecking I. 2 St. Dr. Bertram.
Geschichte: Deutsche Geschichte von der Refor- mation bis zur Gegenwart, mit besonderer Berücksich- tigung der brandenburgisch-preussischen, nach Pütz, Grundriss für die mittleren Klassen. 2 St.
Dr. Braun.
Geographie: Die physische und politische Geo- graphie des deutschen Reiches, nach Daniels Leitfaden. Kartenzeichnen. 1. St. Dr. Braun.
Mathematik: a. Arithmetik: Repetition des Pen- sums der Untertertia; die Lehre von den relativen Zahlen, von den Verhältnissen, Proportionen und von den Potenzen und Wurzeln mit ganzen positiven Ex- ponenten, Auszlehen der Quadrat- und Kubikwurzeln aus gemeinen Zahlen, im Anschluss an die Aufgaben- sammlung von Heis. Vierwöchentlich eine schriftliche Arbeit. 1 ½ St.
b. Geometrie: Die Lehre vom Kreis, von der In- haltsgleichheit der Figuren, von der Proportionalität der Linien und der Ahnlichkeit der Dreiecke. Zahl- reiche Konstruktionsaufgaben nach Koppe. Vierwö- chentlich eine schriftliche Arbeit. 1 ½ St.
Gundlach.
Naturbeschreibung: i. S.: Mineralogie; im W. Lehre vom menschlichen Körper. 2 St. Schenck.
Unter-Tertia.
Ordinarius: Im 8. S. Gymnasiallchrer Jehn, i. W. S. wissenschaftlicher Hülfslehrer Borzucki.
Religionslehre: a. katholische: Kombiniert mit
IIII. Dr. Bertram.
b. evxangelische: Kombiniert mit IIIi, i. S. Dr. Orth, i. W. Dr. Clasen.


