Jahrgang 
1851
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Gymnaſium zu Hadamar.

I. Zur Geſchichte des Gymnaſiums.)

Das Gymnaſium zu Hadamar ſchließt mit dieſen Schulnachrichten abermals einen Jahrescurſus ab, und zwar den ſiebenten ſeit ſeiner Reorganiſation im Jahre 1844. Iſt der Cyclus der Jahre auch noch klein, ſo iſt die Summe der Erfahr⸗ ungen doch groß, die der aufmerkſame Erzieher und Lehrer darin machen kann und ſoll, zumal wenn außerordentliche Zeitereigniſſe die Erſcheinungen häufen und den Sinn für ihre Auffaſſung ſchärfen. Dieſe Erfahrungen ins Auge zu faſſen, und zum größeren Gedeihen der Schule für die Folgezeit zu benutzen, iſt Pflicht des Schulmannes. Namentlich wirken auch außerhalb des engeren Kreiſes der Schule ſo viele entferntere Einflüſſe fördernd und ſtörend auf den Geiſt und die Entwickelung derſelben ein, daß dieſem Momente nicht Aufmerkſamkeit genug geſchenkt werden kann, und die Schule bei ihrer öffentlichen Jahresrechenſchaft verbunden iſt, ſolche zu erwähnen.

Vor allem möchten Eltern, und wer ſonſt auf die Beſtimmung der Knaben für das Gymnaſium und den Gelehrtenberuf Einfluß hat, beſonders die Geiſtlichen

*) Das hieſige Programm muß ſich auch dieſes Jahr wieder auf die kurzen Nachrichten über Entwickelung und Zuſtand der Schule beſchränken, und von einer wiſſenſchaftlichen Abhandlung als Einleitung dazu abſehen, da der Beſchluß der Naſſauiſchen Ständekammer vom Jahre 1848, daß keine Abhandlungen zu den inländiſchen Programmen mehr gedruckt werden ſollen, um das Schul⸗ budget zu erleichtern, und die darauf gegründete Verfügung der oberen Schulbehörde an die Gym⸗ naſien noch nicht zurückgenommen worden iſt.

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