Jahrgang 
1903
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Familie. Das Rebhuhn. Die Taube. Der Winter. Der Schnee. Die Tiere im Winter. Die Pflanzen im Winter. Der Fuchs. Das Eichhornchen. Die Be- schäftigung der Bewohner in der Stadt. Der Köôrper des Menschen. Frühlings Ankunft. Einprägen von 13 Gedichten und 8 Prosastücken. Lesen, 6 St.: Die meisten Lesestücke desHessischen Lesebuchs, II. Teil werden gelesen und 20 eingehend besprochen. Rechtschreiben, 2St.: Silbentrennung, Dehnung und Schärfung. Wöchentlich ein Diktat im Anschluss an das Lesebuch. Grammatik: Dingwort, Eigenschaſtswort und Zeitwort.

Klasse UIIIa u. 6 ½, 8 St. Lesen, 4 St.:Hessisches Lesebuch, III. Teil. 20 der poetischen und prosaischen Lesestücke werden statarisch, die übrigen kur- sorisch behandelt. 14 Gedichte und 8 Prosastücke. Rechtschreiben, 28t.: Der grosse Anfangsbuchstabe nach den entsprechenden Satzzcichen und in den zu Dingwörtern erhobenen Wörtern. Die Umlautung. Dehnung und Schärfung mit den Ausnahmen. Grammatik, 1 St.: Im Anschlusse an das Lesebuch werden behandelt: Das Dingwort, das Eigenschaftswort, das Zeitwort, das Fur- wort; die Ableitung der Dingwörter, der Eigenschaftswörter und der Zeitworter. Der nackte einfache Satz. Wöchentlich 2 grammatische schriftliche Übungen. Aufsatz, 1 St.: Alle 14 Tage ist eine kleine Aufschreibübung anzufertigen. Der Stoff erstreckt sich auf einen besprochenen Gegenstand, leichte Erzählungen im Anschlusse an das Gelesene, einfache Beschreibungen und leichte Briefchen.

Klasse IIla, 7 St. Paldamus-Rehorn, Ausg. B, 3. Teil. Der Lesestoff umfasst hauptsächlich Erzählungen. Schilderungen, Fabeln und Múrchen. Es werden 1012 Gedichte gelernt. Wöchentlich 1 Diktat im Anschluss an den Lesestoff; alle 3 Wochen ein Aufsatz, dessen Stoff kleine Erzählungen und Briefe bilden. Das grammatische Pensum, das im Anschluss an das Lesebuch behandelt, nach Damm und Niendorf wiederholt wird, umfasst: das Dingwort: Zahl, Geschlecht, Deklination, Pluralbildung; das Eigenschaftswort: Stellung, Deklination, Steigerung; das Zeitwort: Konjugation, Aktiv und Passiv; ferner ubersichtlich: das Fürwort, Zahlwort, Umstandswort, Verhältniswort, Bindewort; Lautlehre: die Selbst- und Mitlauter; Satzlehre: der nackte einfache Satz, die Ergânzung.

Klasse IIa, 5 St. Paldamus-Rchorn, Ausg. B., 3. Teil. Der Lesestoff umfasst ausser Erzählungen, Schilderungen und Fabeln vorzugsweise Bilder aus der deutschen Sage und Geschichte und Sagen aus dem klassischen Altertum. Es werden etwa 12 Gedichte gelernt. Alle 3 Wochen wird ein Aufsatz ge- schrieben; er entnimmt öſter seinen Stoff der Geschichte, Geographie, Naturkunde, im übrigen umfasst er Erzählungen, Umwandlungen von Gedichten, kleine Briefe, freie Nacherzählungen aus dem Französischen usw. Wochentlich ein Diktat im Anschluss an durcehgenommene Lesestücke. Im Anschluss an das Lesebuch werden in der Grammatik besonders behandelt: das Zeitwort: Einteilung, Aussageweisen, Konjugation; das Fürwort: das persönliche und besitzanzeigende eingehender, die andern übersichtlich; das Zahlwort: bestimmte und unbestimmte, Grund- und Ordnungszahl; das Verhältniswort; das Umstandswort;, aus der Satzlehre der er- weiterte Satz: Beifügung und Umstandsbestimmung; einiges aus der Lautlehre.