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mässigen Zeitwörter, hinweisende und unbestimmte Für- wörter. Umstandswörter, Bindewörter, Anwendung des Sub- ſonctifs. Alle 14 Tage eine in der Stunde angefertigte schrift- liche Arbeit(eigentlich alle 3 Wochen 2 Arbeiten), bestehend aus Extemporalien, Diktaten, kleinen Aufsätzen etc. 3 Ge- dichte nach Auswahl.— In einer Stunde wöchentlich ge- lesen: Sans Famille I von Hector Malot.
Englisch, 4 St.: Lehrbuch von Dr. O. Petry. die wichtigsten Regeln der engl. Syntax. Grammatik 1 Stunde. Pensum: Uebungsbeispiele des ersten Cursus von Seite 49, Hülfszeitwörter. bis Seite 102. Adjektiv. incl. mit den dazu gehörigen Regeln. Wöchentlich eine in der Stunde angefertigte schriftliche Arbeit, bestehend aus Diktaten. Uebersetzungen. Niederschreiben aus dem Gedächtniss u. s. w. Es werden mehrere Gedichte gelernt. Lesen 2 Stunden nach Schmidt's Lehrbuch. Konversation 1 Stunde. Herbst und Winter nach Hölzels Bildertafeln, bearbeitet von Towers-Clark.
Geschichte, 2 St.: Von Karl dem Grossen bis zum westfälischen Frieden. 768— 1648. Nach Andrae, Lehrbuch der Weltgeschichte.§ 21—67.
Geographie, 2 St.: Asien, Afrika, Amerika, Australien.
Rechnen, 2 St.: Discont-, Tara- und Gutgewicht- Termin-, Gesellschafts- und Mischungsrechnung. Rechnung mit Wertpapieren.
Naturkunde, 2 St.: Gleichgewicht und Bewegung der festen, flüssigen und luftförmigen Körper. Mineralogie mit besonderer Berücksichtigung der im Haushalt und täg- lichen Leben gebrauchten Mineralien.
Zeichnen, 2 St.: Umrisszeichnen v. Köpfen. Orna- mente nach Piachmodellen oder graph. Vorlagen. Körper- zeichnen.
Singen, 2 St.: Mit klasse 1 gemeinschaftlich.
Turnen. 2 St.: Mit Klasse l gemeinschaftlich.
Handarbeit, 2 St.: Zuschneiden und Nähen eines Frauenhemdes. Strickmaschenstich auf Karton und weitere Uebung im Strickstopfen.


