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Ausführung im Einzelnen. I. Gieſsen. 1) Das Schulhaus.
Orientirung: Wo ging die Sonne auf, als die Kinder zur Schule kamen? Wo geht sie abends unter? Da das Sommersemester um die Zeit der Tag- und Nachtgleiche be- ginnt, so ist die Angabe der Kinder nach ihrer eignen An- schauung als im Ganzen zutreffend vorläufig anzunehmen. Wüährend eines Schultages ist Gelegenheit ihnen den Gang der Sonne und ihren mittäglichen Stand klar zu machen.
Das Schulhaus liegt fast ganz genau im Norden der Stadt. Ein Pflock im Schulhof mit der Bezeichnung der vier Weltgegenden durch Stangen wird die Kinder zu weiterer Beobachtung veranlassen.
Besprechung der Gegenstände im Schulzimmer, im Schul- haus und der Umgebung und Betrachtung derselben nach der verschiedenen Stellung, von oben(Vogelperspective) und unten u. s. w. Angeknüpft wird bei passender Gelegenheit z. B. beim Gewitter die Betrachtung des Blitzableiters, der Zug der Wolken, Richtung des Windes. Die Gestalt der verschiedenen Gegenstände und Räume, Zeichnungen von Zimmern, Gängen, Hof und Gartenräumen, sowie der vor- beiführenden Stralſse. Die Umgebung des Schulhauses, die Schur[Scho(o)r*)], Zweck und Bedeutung derselben. Handel und Wandel in der Nachbarschaft, die zwei Brücken in der Nähe, die Schwarzlache, Erledigung des nördlichen Viertels des Stadt.
2) Die Stadt.
Nach den vier Quartieren ergibt sich eine vierfache Gruppierung. Hier können die Kinder, soweit es in ihrem Vermögen steht, die Namen der Straſsen nach Bedeutung und Zusammensetzung finden oder es kann ihnen zur Erklä- rung Aufschluſs gegeben werden. Die Benennung ergibt sich
*) Weigand, deutsches Wörterbuch II, 633: Weg um den Wall- graben.


