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fung Feſteit werden.— Die Abgangsprüfung für die Landwirtſchaftsſchüler war in ihrem ſchriftlichen Teil vom 25. 2. bis 2. 3., die mündliche Prüfung am 16. 3 Alle 10 Prüflinge hatten Erfolg. Befreiungen von der mündlichen Prüfung 4.
7. Bücher und Zeitſchriften. Bücher wnden in großer Zahl für alle Fachgebiete und die Schülerbücherei angeſchafft, gilt es doch, durch das Buch den Lehrern und Schülern den Weg in die neue Zeit zu ebnen. Auf dem Gebiete des Zeitſchriftenbezugs vollzieht ſich im Sinne des neuen Volks willens und der neuen ſchuliſchen Bedürfniſſe ein langſamer Wandel. Manche ſcheiden aus, andere treten an deren Stelle. Zeitſchriften: Die Erziehung— Zeitſchr. für Geſchichte der Erziehung und des Un terrichts— Aus Unterricht und Forſchung— Zeitſchrift für den phyſikaliſchen und chem. Unterricht— Zeitſchrift für den math. und naturwiſſenſchaftl. Unterricht— Forſchungen und Forſchritte— Die Neueren Sprachen— Hiſſtoriſche Zeitſchrift, an ihre Stelle tritt: WVergangenheit und Gegenwart— Volk im Werden— Volk und Scholle— Der Auslandsdeutſche— Mutterſprache— Die deutſche Schule im Ausland— Philologenblatt(bis Herbſt)— Schulfunk— Nationalſoz. Monats hefte— Jugend und Heimat— Feld und Wald— Der Oekonom— Die Ernährung der Pflanze— Landbau und Technik— Phosphorſäure— Nachrichten für Schädlingsbekämpfung— Ratſchläge für Haus, Hof und Garten— Deutſche landw. Preſſe(mehrere davon ſind koſtenlos)— (Die Unterſtrichenen ſind neu eingeführt.)
8§. Geſchenke und Stiftungen. Ünſere phyſikaliſchen, chemiſchen und landwirtſchaftl. Samm lungen wurden in dieſem Jahre durch zahlreiche Schenkungen und Stiftungen von Induſtriefirmen be reichert. Die Neuerwerbungen wurden in die Wege geleitet, um den Anſchluß der Schule an Fortſchritt und Leben aufrecht zu erhalten. Um einen Beitrag der höheren Landwirſchaftsſchule zur Erzeugungsſchlacht zu liefern, erbaten wir uns von dem Pflanzenbauinſtitut der Landesuniverſität Gießen eine Sortimenten ſammlung von den wichtigſten Kulturpflanzen und Arten. Die Anbaumöglichkeiten ſind in dieſem Sommer auf unſerem Verſuchsfelde zu ſehen. Von anderen Spendern erwähnen wir die Landesregierung, Abtlg. II mit Karten und Prämienbüchern, Herrn Prof. Dr. Biedenkopf mit einer ſchönen Samenſammlung und die Klaſſe Ll mit einem ſchönen Bilde. Allen freundlichen Spendern ſei auch an dieſer Stelle unſer Dank zum Ausdruck gebracht.
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VII. Rurze Mitteilungen an die Eltern.
1. Das Schuljahr 1935/36 beginnt Montag, den 29. April 1935 um 9 Uhr mit der Prüfung der Neu aufzunehmenden. Der allgemeine Unterrichtsbeginn iſt Dienstag, den Z30. April um 7,30 Uhr.
2. Freiſtellen: Freiſtellen können nur begabte, fleißige, bedürftige und in ihrem Betragen muſterhafte Schüler erhalten. Geſuche ſind jedes Jahr neu auszufertigen. Die Formulare werden den Kindern auf Anforderung bei Beginn des Schuljahres ausgehändigt. Daher werden die in Frage kommenden Eltern darauf hingewieſen, ihre Kinder nach dem von der Schule feſtgeſetzten Termin zur Einreichung der Geſuche zu fragen.
3. Nach wie vor beſteht die Möglichkeit des Milchfrühſtücks.
4. Vom wahlfreien Unterricht in Latein ab lIb und von den Schülerübungen in Phyſik, Chemie und Biologie ab Ila mögen die Schüler reichen Gebrauch machen.
5. Vorausſichtliche Ferienordnung:
Pfingſtferien: 9. bis 16. Juni
Sommerferien: 7. Juli bis 18. Auguſt
Herbſtferien: 13. bis 20. Oktober
Weihnachtsferien: 22. Dezember 1935 bis 6. Januar 1936.
6. Wer ein Spar oder Scheckkonto bei einer Kaſſe hat, ordne die bargeldloſe Uberweiſung des Schul— geldes an. Sie ſpart allen Zeit und Mühe. Die Kaſſe der Adolf Hitler⸗Oberreal- und Höh. Land⸗ wirtſchaftsſchule(Stadtkaſſe Groß⸗Umſtadt) hat folgende Konten: Poſtſcheckkonto Nr. 13446 bei dem Poſtſcheckamt Frankfurt a. M. Scheckkonto bei der Bezirksſparkaſſe Groß⸗Umſtadt.
. Auskunft und Rat wird von den Lehrern ſtets erteilt. Der Direktor iſt täglich von 11—12 Uhr auf ſeinem Amtszimmer zu ſprechen. Fernſprecher: 292 Groß⸗Umſtadt.
Die Direktion: Dr. Kern, Oberſtudiendirektor.


