12
b. aus Ober⸗Secunda:
5. Ludwig Becker aus Gießen.
6. Karl Frank aus Gießen.
7. Heinrich Hardt aus Groß⸗Linden. 8. Karl Haubach aus Gießen.
9. Auguſt Hoffmann aus Gießen.
10. Karl Lauterbach aus Lang⸗Göns. 11. Rudolf Nowack ans Gießen.
12. Friedrich Scharmann aus Gießen. 13. Otto Zinßer aus Gießen.
14. Auguſt Eichenauer aus Gießen.
Guſtav Siebert aus Ober⸗Eſchbach beſtand in Herbſt 1879 die Maturitätsprüfung. Er ſtudirt neuere Philologie.
Zur Chronik der Realſchule.
Die zu Oſtern 1878 begonnene Umwandlung der Anſtalt in eine Realſchule I. Ordnung verbunden mit einer ſolchen II. Ordnung wurde während des nunmehr zu Ende gehenden Schuljahres zum Ab⸗ ſchluß gebracht. Am 20. März wird die erſte ordentliche Maturitätsprüfung abgehalten werden. Ueber die gegenwärtige Organiſation der Schule ſoll in einer Beilage, die nachgeliefert wird, ausführlicher Bericht erſtattet werden.
Von dem 1. April 1879 an wurde die ſeither ſtädtiſche Vorſchule mit der Realſchule zu einer einzigen ſtaatlichen Anſtalt vereinigt. Von demſelben Tage an trat auch das neue Budget in Kraft. Durch daſſelbe ſind der Schule, wie das ihre Reorganiſation nothwendig gemacht hat, weit beträchtlichere Mittel zur Verfügung geſtellt worden, wie ſeither. Es ergiebt ſich dieß aus folgender Zuſammenſtellung: — Im Jahre 1878 waren für die Realſchule 38450 Mark vorgeſehen und die Koſten der Vorſchule beliefen ſich auf 6750 Mark. Von dem Geſammtbetrage von 45,200 Mark waren 41020 Mark für Beſoldungen und 4180 Mark für ſachliche Ausgaben beſtimmt.— Das Budget der nicht reorganiſirten Anſtalt für die gegenwärtige Finanzperiode, wie es urſprünglich aufgeſtellt worden war, enthielt, da die Schule während der vorhergehenden Finanzperiode bedeutend zugenommen hatte, höhere Beträge. Für die Realſchule waren 43300 Mark vorgeſehen, wozu noch circa 8300 Mark für die Vorſchule gekommen wären. Der Geſammtbetrag hätte alſo, wenn die Reorganiſation nicht eingetreten wäre, die Höhe von 51600 Mark erreicht. Das Budget der reorganiſirten und mit der Vorſchule vereinigten Anſtalt für dieſelbe Periode enthält für jedes Jahr die beträchtlich höhere Summe von 63120 Mark, wovon 58480 Mark für Beſol⸗ dungen und 4640 Mark für ſachliche Ausgaben beſtimmt ſind. Der Mehrbetrag von 11520 Mark wird zum größten Theil durch den Zuwachs an Schulgeld beſtritten, welches bei den Klaſſen der Realſchule I. Ordnung und der Vorſchule, den für andere, ähnliche Anſtalten des Landes beſtehenden Grundſätzen entſprechend, erhöht worden iſt.
Mit Beginn des Schuljahres ſind an der Schule zwei ſchon im Herbſt 1877 gegründete proviſoriſche Lehrſtellen in definitive umgewandelt und außerdem drei neue gegründet worden.


