daß die turnſportliche Arbeit in der Schule durch die behördlicherſeits getroffenen Maßnahmen an Feſtigkeit und Zielſtrebigkeit unbedingt gewonnen hat. Turnfreudigkeit und mit ihr das Können unſerer Schüler ſtehen gegen früher auf höherer Leiſtungsſtufe. Dies tritt nach außen in Erſcheinung durch die Erfolge bei den Sommer⸗ kampfſpielen.
b) Sommerkampfſpiele.
1. Vorentſcheidungsſpiele innerhalb der Langemarckſchule: Beſte Klaſſenmannſchaften im Handball waren: 8 b, 7c, 6a, Sa; im Fußſchlagball: 4b und 3b.
2. Entſcheidungsſpiele zwiſchen den höheren Schulen für Jungen in Gießen: Gymnaſium, Langemarckſchule, Juſtus von Liebigſchule und Höhere Privatſchule.
Beſte Mannſchaft zwiſchen den 8. Klaſſen: Langemarckſchule Kl. 8 b. Spieler: Georg, Fuchs, Neumann⸗ Bülow, Möckel, Reichmann, Junker, Schaub, Müller(Günther), Müller(Karl), Schwender, Schöne, Nach⸗ tigall und Steinmann.
Beſte Mannſchaft zwiſchen den 7. Klaſſen: Langemarckſchule Kl. 7c. Spieler: Knauß, Müller, Amend, Holler, Hambach, Fauſt, Weller, Merker, Jughardt, Korell, Schneucker, Schad und Reuſch.
Beſte Mannſchaft zwiſchen den 6. Klaſſen: Langemarckſchule Kl. 6a. Spieler: Aßmann, Georg, Freitag (Walter), Kühne, Rühl, Döll, Gilbert, Schütz, Freitag(Karl), Velten, Fiſcher und Hahn.
Bei den Spielen zwiſchen den 5. Klaſſen kam die Mannſchaft der Kl. 5a auf den 2. Platz. Es ſpielten Happel, Schomber, Neu, Volk, Gröninger, Dahmer, Stein, Schmidt, Neuſer, Limberger, Scheld, Schellenberg, Seim und Müller(Walter).
In der Spielrunde„Fußſchlagball“ kamen die Klaſſenmannſchaften der 4b und 35b nicht über den 2. Platz hinaus.
c) Schwimmen. Um einen Überblick über die Schwimmfertigkeit unſerer Schüler zu erhalten, ſeien hier drei Gruppen gebildet:
I. Gruppe beſtehend aus den Klaſſen l und 2 II. Gruppe beſtehend aus den Klaſſen 3 III. Gruppe beſtehend aus den Klaſſen 4 bis 8
Die 1. Gruppe kommt für unſere Überſicht nicht in Frage, da die Schüler das ſchwimmpflichtige Alter noch nicht erreicht haben; es ſei jedoch feſtgeſtellt, daß ſchon recht viele Schüler dieſer Stufe des Schwimmens kundig ſind.
Die Gruppe II beſteht aus den Schülern, die im verfloſſenen Schuljahr ſtundenplanmäßig Schwimm⸗ unterricht genoſſen. Hierüber berichtet Aſſeſſor Körner:„Am Schwimmunterricht nahmen die Klaſſen 3a und 3 5b mit je 32 Schülern= 64 teil. 3 Schüler waren durch ärztliches Atteſt dauernd befreit. Es blieben alſo für de Unterricht 61..
Davon waren am Anfang des Jahres ſchon Schwimmer 34= 55,795 Es waren Nichtſchwimmer 27= 44,3 0 Am Ende des Jahres konnten ſchwimmen 61= 100 Davon waren Fahrtenſchwimmer(45 Minuten Dauerſchwimmen) 24= 390,4% Davon waren Freiſchwimmer(15 Minuten Dauerſchwimmen) 29= 47,5% Weniger als 15 Minuten, aber über eine Strecke von 40 m ſchwammen 8= 13,2%
Als Turnlehrer darf man dazu ſagen, daß das Ergebnis noch geſteigert werden kann, wenn die Eltern unſere Arbeit noch mehr unterſtützen.“(gez.) Körner.
Die Gruppe III ſetzt ſich aus den Schülern zuſammen, die das Schwimmen im Rahmen der Leibeser⸗ ziehung als Teilgebiet des Turnunterrichtes betreiben. Dieſe Gruppe umfaßt genau 300 Schüler.
Davon ſind Fahrtenſchwimmer 186= 62 N Davon ſind Freiſchwimmer 86= 28 ⁄1% Davon ſind Anfängerſchwimmer 10—= 31% Davon ſind Nichtſchwimmer 18= 6%
Die Bedingungen zur Erlangung des Grund⸗ bzw. des Leiſtungsſcheines der Deutſchen Lebensrettungsgeſell⸗ ſchaft(D?RG.) konnten erfreulicherweiſe 36 Schüler erfüllen. Zu Dank ſind wir hier dem Bezirk Oberheſſen der DORG. verpflichtet, der in entgegenkommender Weiſe unſere Ausbildungsarbeit unterſtützte.
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