Jahrgang 
1932
Einzelbild herunterladen

Das Schulblatt erſchien aus Erſparnisgründen nur in einer Nummer.

Vorträge und Filmvorführungen wurden in beſchränktem Maße beſucht.

Der im Vorjahr eingeleitete Schülerbriefwechſel der Unterſekunda 1 mit einer eng⸗ liſchen Schule wurde weiter gepflegt.

Die Pflichtunfallverſicherung mit einem Jahresbeitrag von 2, Mark für den Schüler hat ſich bewährt. 12 Schadenanzeigen wurden zur Zufriedenheit von der Verſicherung geregelt..

Das Milchfrühſtück wurde täglich von 70 bis 80 Schülern in Anſpruch genommen.

Während einer Werbewoche des VDA. brachten Schüler unſerer Anſtalt durch die Hausſammlung 448,45 Mark zuſammen.

Dem Studienrat Dr. Kiefer wurde von dem heſſiſchen Miniſterium ein Lehrauftrag für Deutſche Stiliſtik an der Univerſität erteilt.

Das pädagogiſche Seminar.

Bis Herbſt 1931 gehörten folgende Studienreferendare unſerem pädagogiſchen Seminar an: Ahrberg, Albrecht, Dr. Bentz, Geiß, Dr. Huth, Jung, Dr. Kraus, Hermann Kratz, Mann, Oſterheld, Römer, Rothermel, Steuernagel, Walther; an Oſtern 1931 traten ein die Referendare: Freymann, Friedrich, Albert Kratz, Liebau, Maul, Schmidt, Steil, Bormuth, im Herbſt 1931 die Studienreferendare: Aff, Baumann, Eichler, Hahn, Kadel, Kimmel, Magnus, Menk, Metzler, Simon.

Das Probejahr verbrachten, z. T. vorübergehend, an unſrer Anſtalt die Studienreferen⸗ dare: Bauer, Dr. Keil, Dr. Rothley, Knauß, Albrecht, Dr. Bentz, Geiß, Dr. Kraus, Oſterheld, Rothermel, Hermann Kratz, Dr. Szogs.

Ihre Staatsprüfung haben beſtanden im Auguſt und September 1931 die Studien⸗ referendare: Dr. Albach, Freſenius, Dr. Kammer, Dr. Keil, Keilbach, Keller, Dr. Menges, Reuſchling, Dr. Rothley, Sattler, W. Schmidt; im Februar 1932 die Studienreferendare: Knauß und Schmelz. Dazu kamen 6 Wiederholungsprüfungen.

Der Arbeitsplan unſeres Seminars iſt erſichtlich aus der Schrift des Unterzeichneten: Die Ausbildung der Studienreferendare. Ein Beitrag aus der Erfahrung des pädagogiſchen Seminars an der Oberrealſchule in Gießen. Verlag von Quelle& Meyer in Leipzig.

Für die Referendare im Probejahr wurde die theoretiſche Weiterbildung in verſchie⸗ denen Fortbildungskurſen ermöglicht.

Verſchiedentlich wurden Beſichtigungen anderer Schulen mit den Mitgliedern des pädagogiſchen Seminars veranſtaltet, ſo der Gießener Volksſchulen, der einklaſſigen Volksſchule in Trohe und der Blinden⸗und der Taubſtummenanſtalt in Friedberg. Wir ſprechen den Leitern dieſer Anſtalten für ihr Entgegenkommen bei dieſen Beſuchen unſeren verbindlichſten Dank aus.

2. Der Anterricht.

Aus Sparſamkeitsgründen fällt das Verzeichnis der deutſchen und fremdſprachlichen Lektüre diesmal weg.