So hat das abgelaufene Schuljahr uns mehr Sorgentage als Fr eudentage gebracht„Und zu der Sorge geſellt ſich der vehe Schmerz, den uns ſo manche Trauerkunde bereitet hat. Denn wieder haben 17 Schü⸗ ler, die ſeit 1933 das Reifezeugnis erhielten, ihr junges Leben im Kanpfe für Deut ſchlands Freiheit geopfert. 7 von ihnen waren bei Kriegs ausbruch noch Schüler der AnſtaltWir Lebenden aber werden dafür ſorgen, daß ihr Opfer nicht vergeblich geveſen iſt. Das Schulj ahr begann an 2.9. 1942, ſein letzter Schultag war der 14.7.1943. Der Unterricht konnte das ganze Jahr hindurch im eigenen Hauſe durchgeführt werden. Infolge des gelinden Ninters brauchten wir wegen Kohlenmangels die Schule nicht zu ſchließen. Am 8. 3.43 fand unter dem Vorſitz von Oberſtudiendirektor Malzahn die mündliche Reifeprüfung ſtatt. 9Schüler unterzogen ſich der Prüfung, alle beſtanden. 6 Schüler waren vorher zum Vehrdienſt einberufen worden. Am 9.6.43 beſuchte Herr Dr. Malzahn die Schule und wohnte dem Unterricht in mehreren Klaſſen bei. Während der Buchwoche Ende Oktober 42 fand eine Ausſtellung von Büchern in der Schule ſtatt. Die beſten Bücher aus den Büchereien der V einzelnen Klaſſen vurden ausgeſtellt, die Schüler wurden durch die Seut ſoͤ lehrer mit ihnen bekanntgenacht. Am 9.11. vereinigten ſich die SäSchüler zu einer edästnisfeier an die Toten. Es ſprach Herr Dr. Glöckner. Am 8.1.43 war die Volks⸗KRöntgenunter ſuchung.Lehrer und Schüler wurden unter ſucht. Bährend des Jahres fanden eine Reihe von Vorträgen ſtatt, So hörten die Schüler einen Vortrag über das Leben der Deutſchen in den USA, Herr Dr.Gundel berichtete über ſeine Erlebniſſe bei der Eroberung der Krinm. Am 5.12.42 erlebten die Schüler in einer Feierſtunde des Reichsſenders Frankfurt dief,Ewige deut ſche Infanterie.Zu nennen ſind ſchließlich die Verbevorträge der einzelnen Naffengattungen.
Auch in dieſemn Fahre wurde der Sport den Unſtänden ent⸗ ſprechend betrieben.


