Jahrgang 
1943
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verſetzt. Am 1.10.1927 wurde er zum Oberſtudienrat ernannt Oſtern 1932 trat er in den Ruheſtand. 22 Jahre hat er in unwandelbarer Treue in den b Dienſten unſerer Schule geſtanden. Viele Schüler ſind in ihrer Schulzeit von ihn ſicher geführt und zu feſten Charakteren geformnt worden,Sein Name wird in den Blättern unſerer Schulgeſchichte ſtets mit dankbarer Ver⸗ ehrung genannt werden. Auf ſeinen letzten Gang gaben ihm die Lehrer des Gymnnaſiuns das Celeite, Herr Appel ſprach an ſeiner Bahre die Abſchieds⸗ Vorte.

Bericht über die Schüler,

Am Anfang des Schulj ahres beſuchten das Gymnaſium 151 Schüler, die in 8 Klaſſen unterrichtet wurden. Gegenüber dem Vorjahre hatte die Schülerzahl etwas zugenommen. Mit Genehmigung der Landesregierung konn⸗ ten auch wieder 5 Mädchen in die 1.Klaſſe aufgenonmen werden.

Der Geſundheitszuſtand war im ganzen Jahr befriedigend⸗Nur

in einzelnen Klaſſen fehlten ab und zu zienlich viele Schüler wegen

Krankheit. Leider wurde uns auch ein hoffnungsvoller Schüler durch den Tod entriſſen. Am 6.6.1943 ſtarb der Schüler Ludwig Freitag aus der 7.

Klaſſe. Ein Lungenleiden hatte Freitag befallen. Faſt ein ganzes Jahr mußtßi Hdkku hule fernbleiben. Den einjährigen ärztlichen Benühungen 1646, gelungen zu ſeine Da nußte ſich Freitag nochmals einer Operatio unt erziehen, die er nicht überſtand. Am Dienſtag, dem 15.6. geleiteten ihn Lehrer und Kaneraden zur letzten RuheHerr Glöckner nahm in einer An⸗ ſprache voll warmen Mit fühlens Ab ſchied von dem braven und fleißigen

Schüler. . Das 4.Kriegsj ahr ſtand in Zeichen des totalen Re,Nes. Nac

unſere Schüler wurden inmer ſtärker in Anſpruch genonnen. Ultere Schüler eilten bei nüächt l ichem Fliegeralarm zu den Luft ſchutzbereitſchaften. Undere hatten im Dienſte der Jugendführung viel Arbeit zu leiſten. In allen Klaſſen wurden die Schüler unernüd l ich aufgerufen, Altmaterial zu ſan⸗ meln, damit auch die letzten Beſtände aus den Häuſern herausgeholt wurden Ebenſo eifrig wurden Heilkräuter geſammnelt. Bald gingen die Klaſſen ge⸗ ſchloſſen hinaus, bald ſannelten die Schüler einzeln an aufgabenfreien Nachnittagen. Die Sammelergebniſſe waren beſſer als im Vorjahre Auch an der Suchakt don gegen den Kartoffelkäfer war unſere Schule beteiligt. Zed Voche ſuchte ein Kolonne unter der Führung eines Lehrers die ihr zuge⸗ wieſenen Felder ab. In den Ferien und jeder Feizeit überhaupt ſtellten die Schüler ihre Arheitskraft dem Verkehr und der Virtſchaft zur Verfü⸗

gung. Am dem Shülerwettbewerb im Rahmen der Hilf mit Aktion

Für Deut ſchlands Freiheit nahmen eine Anzahl Schüler teil. Es gab nehrere

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