Das Schulj ahr begann am 3. September 1941, ſein letzter Schultag war der 25. Juli 1942. Bährend des ganzen Jahres konnten wir in eigenen Hauſe unſere Arbeit verrichten.Nur einzelne Räume mußten wir anderen Stellen überlaſſen. Das Vartezimmer wurde Geſchäftszimmer desõSB, und in der Turnhalle vurden die Bänke der Peſtalozziſchule unt ergebracht, die als Lazarett eingerichtet wurde. Leider verur ſachte die grinmige Winter⸗ kälte eine recht unliebſame Störung unſerer Arbeit. Vegen Kohlenmangels wurden auf Anordnung der Landesregierung die Schulen geſchloſſen. Am 28.1.1942 gingen die öfen aus, und erſt am 13.3. konnten wieder ſüänt liche Räume geheizt werden. In der Zwi ſchenzeit konnten in den unteren Räu⸗ men einzelne Klaſſen unterrichtet werden. Bährend der Kohlenferien wa⸗ ren die Lehrer auf verſchüedenen Amtern tätig, am 11.2. halfen ſie den läſtigen Schnee von den Straßen der Stadt beſeitigen.
Um 28.11.1941 beſuchte der Referent der Schule, Herr Oberſtudien direktor Malzahn die Schule und vohnte den Unterricht der Klaſſe 8 bei. Am 12.3. fand unter dem Vorſitz des Unterzeichneten die nündliche Reife⸗ prüfung ſtatt. 10 Schüler der Klaſſe 8 unterzogen ſich der Prüfung, alle beſtanden. 8 Schül er waren ſchon vorher zun Vehrdienſt einberufen worden.
Schul feiern fanden in dieſem Jahre Kaun ſtatt.Zum Andenken an die 150. Niederkehr von Mozarts Todesjahr fand am 16.12.1941 eine Feier⸗ ſtunde ſtatt.Herr Dr.Menger ſprach vom Reichtum und der Größe der deut ſcher Wuſik, dann erfreuten Orcheſter, Chor und die Einzelſtimme die jungen Zu⸗ hörer Neben dieſer erhebenden Feier fanden noch einige Verbevorträge ſtatt. Am 22.10. ſprach Herr Korvettenkapitän Chorus zu den Schülern, am 22.1. erzählte Herr Najor Böhme vom Kriege in Finnland, und am 6.5,. fand ein Verbevortrag der Baffen⸗Ss ſtatt.
Auch in dieſen Jahre wurde der Sport den Unſtänden entſprechend betrieben. Insbeſondere pflegten eine Reihe Schüler den Ruderſport.


