Jahrgang 
1930
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(UIII, 17. Sieger), Bauſch(UIII, 18. Sieger), Schlaudraff(UIII, 21. Sieger), Storck(UII, 22. Sieger), Baum(UlIlIl, 23. Sieger). Die Siegerverkündigung erfolgte bei der gemeinſamen Feier in der Volkshalle. Den Schülern Habrich und Knaus(UII), Brüning und Gräf(OII), Gundel und Waas(Ul) wurde das Reichsjugendabzeichen verliehen. Den Grundſchein der Deutſchen Lebensrettungsgeſellſchaft erwarben ſich drei Schüler der Ol(Hechler, Lotz, Poppert). Eine kombinierte Fußballmannſchaft Gymnaſium⸗Realgymnaſium ſpielte in Friedberg gegen die Aufbauſchule mit dem Ergebnis 0:0, verlor aber in Gießen mit 2:3. Zwei Spiele gegen die hieſige Oberrealſchule endigten un⸗ entſchieden(1:1 und 0:0, zwei gingen knapp verloren(1:2 und 0:1). Im November wurde ein Schilauf⸗ Trockenlehrgang in ſämtlichen Klaſſen durch Reallehrer Etz abgehalten, wobei Herr Dr. Stuhl in dankenswerter Weiſe die ſportärztliche Unterſuchung vornahm. Am Ende des Lehrgangs hatte ſich unſere Schiabteilung um mehr als das Doppelte vergrößert. Sie zählt jetzt 35 Mitglieder.

An der Pfingſtfahrt des V. D. A. nach Kiel nahmen unter Führung des Studienrates Dr. Wolkewitz 15 Schüler teil. Von Kiel aus wurden Fahrten nach dem Oſtſeebad Laboe und in die Holſteiniſche Schweiz unter⸗ nommen. Auch an der Helgolandfahrt des Landesverbandes Heſſen des V. D. A. beteiligte ſich unſere Schulgruppe. Die beiden letzten Tage waren der Beſichtigung Hamburgs und ſeines Hafens gewidmet. An dem Treffen des Landesverbandes in Ingelheim nahmen fünf Oberprimaner teil. In der Werbewoche wurden durch Hausſamm⸗ lung faſt 500 RM zuſammengebracht und 9 erwachſene Mitglieder für den V. D. A. neu gewonnen. Auf dem von den hieſigen Jugendgruppen am 21. September veranſtalteten Bunten Abend ſpielte unſer Schülerorcheſter vor einem größeren Publikum.

Auch in dieſem Jahre wurde durch den Verkauf von Wohlfahrtsbriefmarken ein anſehnlicher Be⸗ trag zuſammengebracht(132,99 RM).

Verſchiedenes.

Durch die fortlaufende Spende des Sonderzuſchlags ſetzt uns die Elternſchaft unſerer Schüler inſtand, zum Nutzen unſerer Schüler wertvolle Anſchaffungen zu machen, die wir aus dem eigenen Etat nicht beſtreiten könnten. Wir haben oben ſchon erwähnt, daß die Koſten der für die Schülerkapelle angeſchafften Muſikinſtrumente zum größten Teil aus dieſem Beitrag beſtritten wurden. Es wurden außerdem auch in dieſem Jahre für die Schülerbüchereien aus dieſen Mitteln namhafte Neuerwerbungen gemacht. Die Verwendung der Mittel iſt von dem Elternrat bewilligt und wird von dieſem einer Nachprüfung unterzogen.

Auch in dieſem Jahre wurde den Mitgliedern des Pädagogiſchen Seminars am 27. März in der Goethe⸗ ſchule der Beſuch einiger Unterrichtsſtunden in den Grundſchulklaſſen und die Beſichtigung des Schulgebäudes ermöglicht, wodurch uns die Leitung der Schule wiederum zu großem Danke verpflichtet hat.

Mit wertvollen Geſchenken wurden wir bedacht: Das Heſſ. Kultusminiſterium ſpendete 1 Stück der Deutſchen Hochſchulſtatiſtik für das Winterhalbjahr 1928/29, 1 Stück der Nr. 1 von 1929 der ZeitſchriftVolk und Reich mit Aufſätzen über das Burgenland, 1 Stück von Heft 1 derRepublikaniſchen Erziehung, die Deutſche Bücherei⸗ geſellſchaft 2 Stück der Euckenſchen SchriftDer Deutſche Genius, der Arbeitsausſchuß Deutſcher Verbände 36 Stück von Karl BrögerVerſailles, zur Verteilung an Schüler. Prof. Dr. Gundermann ſpendete beim Austritt ſeines Sohnes Walter aus der Quinta für die Schülerbücherei dieſer Klaſſe 4 Bücher von Erneſt Thomſon Seton und 2 von Rud⸗ yard Kipling, der Oberprimaner Roſenberg beim Abſchied von der Schule der Schülerbücherei der Prima die Schrift ſeines Vaters, des Univerſitätsprofeſſors Dr. Roſenberg,Die Univerſität Gießen, ihre Entwicklung und ihre Anſtalten, der Oberprimaner Schön ein Bild des römiſchen Forums, der Unterſekundaner Vaubel das Modell eines Differential⸗ getriebes.

Bekanntmachungen und Mitteilungen an die Eltern.

Das neue Schuljahr beginnt am Montag, dem 28. April, vormittags 9 Ahr mit der Prüfung der neu eintretenden Schüler. Dienstag, den 29. April, vormittags 756 Ahr beginnt der ſtundenplanmäßige Anterricht.

Das Schulgeld iſt im Laufe des Schuljahrs mit Wirkung vom 1. Oktober 1929 erhöht worden. Die nunmehr geltenden Sätze ſind folgende: