Jahrgang 
1928
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zur Verfügung, den die Gießener Gymnaſiaſten aus den Maturitätsjahren 1895 und 1896 anläßlich der 30 jährigen Feier ihres Maturums geſchaffen haben. Ferner ſoll der unmittelbar nach dem Kriege zur Ehrung der im Kriege gefallenen Lehrer und Schüler der Anſtalt geſammelte Betrag, der durch die Geldentwertung ſtark herabgeſunken iſt, allmählich verſtärkt werden, damit die Schule in abſehbarer Zeit dieſer Ehrenpflicht genügen kann. Dringend nötig iſt auch der Erſatz unſeres alten, unbrauchbar gewordenen Flügels. Die Mittel zu einer ſolchen Neuanſchaffung können weder aus dem Etat der Anſtalt noch aus dem Elternbeitrag genommen werden. Es wäre deshalb ſehr zu wünſchen, wenn einzelne Perſonen unter der Eltern⸗ ſchaft, die dazu in der Lage ſind, uns durch namhafte Spenden in die Lage ſetzten, dieſen Not⸗ ſtand zu beſeitigen.

Verſchiedenes.

1. Seit dem am 31. Oktober 1925 erfolgten Ableben des langjährigen Hausmeiſters der Anſtalt Johannes Ferſch wurde bis in das abgelaufene Schuljahr hinein die Stelle von ſeinem Schwiegerſohn Karl Steuerwald verſehen, der ſeinen Dienſt mit anerkennenswertem Eifer und Geſchick leiſtete. Zum Nachfolger des Verſtorbenen wurde vom Landesbildungsamt durch Verfügung vom 28. Dezember 1926 der Amtsgehilfe an der Realſchule zu Schotten Jakob Scheld ernannt. Dieſer konnte aber ſeinen Dienſt erſt am 25. Auguſt 1927 antreten, weil bis dahin die Dienſtwohnung des Amtsgehilfen noch von der Witwe des Verſtorbenen bewohnt wurde.

2. Die Anſtalt kann auch in dieſem Jahre für teilweiſe recht wertvolle Spenden danken: Geheimrat Prof. Dr. Poppert ſpendete eine Röntgenröhre mit Durchleuchtungsſchirm, Prof. Helmke den 1. Band der Nordd. Kunſtbücher, Lehrer i. R. H. Meißinger zu Steinbach die Spirituspräparate einer Kreuzotter, Glattnatter und Blindſchleiche, außerdem eine ganze Reihe von Generalſtabskarten von Gießen, Grünberg und Friedberg, die deutſche Hochſchule für Politik das WerkDie Verfaſſung der Vereinigten Staaten von James W. Beck, die hieſige Studienanſtalt die Feſtgabe zur erſten Reifeprüfung, die Schüler Szubinſki Ul einen Röntgen⸗ apparat, Bette UI Staubdecken für Motor und Projektionsapparat im Phyſikſaal. Kleinere Spenden machten die Schüler Fiſcher UII, Becker UIl und Aubin OllII.