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8. Geſchenke. Der Anſtalt wandten Geſchenke zu: die Schulabteilung(Beiträge zur Heſſ. Univ.⸗ und Schulgeſchichte; Hans Roth, Einjährigen⸗Erinnerungen); die Großh. Zentralſtelle für die Landesſtatiſtik(ihre Veröffentlichungen); der Herr Oberbürgermeiſter von Gießen zur Vertei⸗ lung an die Lehrer und Schüler der oberen Klaſſen„Die Kriegsernährungswirtſchaft 1917“, her⸗ ausgegeben vom Kriegs⸗Ernährungsamt; die Großh. Univerſitätsbibliothek(Franz Leberecht, 100 Jahre deutſcher Handſchrift 1. Teil 1914); Herr Bibliothekar Profeſſor Dr. R. Fritſche(Kant⸗ Studien 21. Band 1916); Herr Univerſitäts⸗Profeſſor Dr. Aug. Meſſer(für die Schülerbücherei ſeine Schriften: Geſchichte der Philoſophie 1. im Altertum und Mittelalter, 2. vom Beginn der Neuzeit bis zum Ende des 18. Jahrhunderts, 3. vom 19. Jahrhundert bis zur Gegenwart, 4. die Philoſophie der Gegenwart); Herr Gaswerksdirektor Steding(10 kleine und eine große bildliche Überſicht der Nebenprodukte aus der Entgaſung der Steinkohle); Herr Gymnaſialpedell Joh. Ferſch (eine Zuſammenſtellung von deutſchen, franzöſiſchen, ruſſiſchen Gewehrgeſchoſſen, Querſchlägern u. a.); H. Seidel III“(2 Speere, 1 Dolch, Hals⸗ und Armſchmuck u. a. der Herero).
Die Schülerbücherei bedachten Trautmann II⸗, v. Ihering II', Georgi, Homberger, Noll III“, Wöhrmann IV, Kaiſer V, Jung, Marſchhäuſer, Maſer VI.
Den Gebern ſoll hiermit herzlich gedankt ſein.
IV. Bekanntmachungen und Mitteilungen an die Eltern.
1. Das neue Schuljahr beginnt Montag, den 16. April, morgens 8 Uhr mit der Prüfung der neu angemeldeten Schüler. Dienstag, den 17. April, haben die Schüler des Gymnaſiums um 8 ½ Uhr, die der 1. und 2. Vorſchulklaſſe um 9 ³ Uhr, die Schüler der 3. Vorſchulklaſſe um 10 Uhr zu erſcheinen. Die Vorſchule iſt in dem 1. Stocke des Realgymnaſial⸗Gebäudes an der Ludwig⸗ ſtraße untergebracht.
2. In die Sexta werden Volksſchüler ohne Prüfung aufgenommen, wenn ſie im Deutſchen und im Rechnen mindeſtens die Note gut haben und durch eine ſchriftliche Erklärung ihres Lehrers nachweiſen, daß ſie das ihnen etwa Fehlende llateiniſche Schrift uſw.) ſich durch Sonderunterricht angeeignet haben.
3. Um den Schülern die Teilnahme an den Erntearbeiten zu ermöglichen, werden auch dieſes Jahr die ſechswöchigen Herbſtferien in vierwöchige Sommer⸗ und zweiwöchige Herbſtferien geteilt. Wir machen jedoch die Eltern ausdrücklich ſchon jetzt darauf aufmerkſam, daß der Anfang dieſer Ferien erſt dann feſtgeſetzt wird, wenn der Erntebeginn mit einiger Sicherheit ſich beſtimmen läßt.
Im übrigen dauern die Pfingſtferien von Sonntag, den 27. Mai bis Sonntag, den 3. Juni, weihnachtsferien von Sonntag, den 23. Dezember 1917 bis Sonntag, den 6. Januar 1918, Oſterferien von Sonntag, den 24. März bis Sonntag, den 4. April 1918.
Das Schuljahr hat 40 Schulwochen.
Großh. Direktion des Landgraf⸗LCudwigs⸗ Eunnunfiims Dr. Henſell


