Jahrgang 
1911
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b. Die Reifeprüfung haben bestanden:

-; 2u⸗ und Vortams V Geburts- Waua zZeit klasse Zukünttiger Beruf Beruf Wohnort datum bek. des Rintritts der Eltern am 21. Februar 1910 1. Benner, Fritz 12.10.1801ev.(Ostern 1901] VI feilkunde Kaufmann Gießen 2. Brandau, Karl 15.10.1802 Herbst 1900 lb. Telegraphen- Sefkretär 3. Breidenbach, Wilhelm 16.9. 18092 Ostern 1907 IIb Offizier Arzt 4. Buchacker, Wilnelm 2.7. 1803 1902 VI Heilkunde Kaufmann 5. Clemm, Ludwig 4.5. 1803 1002 Geschichte und Oberlehrer 5 Deutsch 6. Collin, Johann 31.7. 1803 1902 Deutsche Philol.» 7. Engel, Theodor 12.5. 1802 isr. 1901 Kaufmann Kaufmann 2 8. Habenicht, Friedrich 24.6. 1801 ev. 1901 Pabrikant» 0. Haggenmüller, Karl 20.1. 1803 3 1902 Neuere Philologie Lehrer 10, Herber, August 10.5. 18902 1902 ev. Theologie Saasen 11. Hoffmann, Eduard 19.11.1892 1002 Kechtewissen. Krofdorf scha 12. Hokapfel, Karl 1.2. 1802 1901 Seeoffizier Landgerichtsrat Gießen 13. Homberger, Rudolf 27,7. 1803 Dissid. 2 1902 Kéchliidson Fäabrikant scha 14. Klein, Siegfried 12.2. 1802 jsr.. 1901 Heilkunde Lehrer. 15. Krüger, Georg 8.3. 1893 ev. 1902 SiaateRiedene Univ.-Professor scha 16. Marx, Fritz. 113.11.1802 isr. 1902 Rechtswissen- Lehrer schaft 17. Pfeffer, Ernst 20.10.1802 1002 Heilkunde Kaufmann» 18. Salomon, Max 8.1. 1803 Herbst 1907 IIb NeuerePhilologie Reallehrer 10. Schauß, Friedrich 25.1. 1801 ev. Ostern 1901 VI ev. Theologie Förster Atzbach 20. Schneider, Alfred 4.5. 1891 1901 Kaufmann Rentner Cießen 21. Schulte, Werner 12.9. 18092 1904 IV ev. Theologie Pfarrer Groß.-Linden 22. Stallmann, Hiermann 13.4. 1801 1900 IIla, Allendorfa. L. 23. Weiler, Max 8.4. 1802 isr.» 1901 VI Bankfach Kaufmann Gießen 24. Winn, Hans 6.7. 1803 ev. 1002 Ingenieur Rentner

V. Zur Geschichte der Hnstalt.

1. Personalangelegenheiten. Einen ungemein schweren Verlust erlitt das gesamte hessische Schulwesen durch den am 14. Juli 1910 erfolgten Tod seines langjährigen. hochverdienten Leiters, des Herrn Geheimerats Dr. Heinrich Eisenhuth. Er hat es wie selten ein Vorgesetzter verstanden, die Interessen des Dienstes zugleich mit denen seiner Untergebenen zu Wahren, weil er, dessen ganzes Wesen auf Wahrhaftigkeit gegründet war, es auch in seiner leitenden Stellung nicht verlernt hatte, ein Mensch zu bleiben. Bei ihm ist das Wort von dem ganzen Manne und dem seltenen Menschen in der Tat keine Phrase. Unter den hessischen Oberlehrern dürfte es kaum einen geben, der diesen Vor- gesetzten mit dem klaren Blicke und dem goldnen Herzen je vergäße.

Dem Oberlehrer Lic. Dr. August Freiherrn von Gall wurde am 1. April der Charakter als Professor und Herrn Professor Dr. Fink am Geburtstage Sr. Kgl. Hoheit das Ritterkreuz 1. Klasse des Verdienstordens Philipps des Großmütigen verliehen.