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3. Das Ende der Jungfrau von Orleans(nach Schillers Tragödie). 4. Das über⸗ menſchliche im Charakter der Johanna. 5. Siegfrieds Tod. 6. Die Nibelungen in Bechlaren. 7. Rüdiger(Charakteriſtik) 8. Walther v. d. Vogelweide(Sein Lebensbild nach ſeinen Gedichten).
UI. 1. Was iſt Treue, und inwiefern iſt ſie gerade eine deutſche Eigenſchaft? 2. Wie beutet Klopſtock in den geleſenen Oden die Natur aus? 3. Das Biographiſche in Klopſtocks Oden(Klaſſ.⸗Aufſatz). 4. Das Ideologiſche in Klopſtocks Vaterlandsliebe; oder: Chlodwig und Karl der Große. 5. Analyſis von„Siegfrieds Blut“(E. v. Wilden⸗ bruch). 6. Den Fortſchritt vom Teneatiſchen Apoll zur Laokoongruppe vom Bildwerk ableſen und beſchreiben. 7. Unter welchen Geſichtspunkten hat Vergil die Bilder auf ſeinem Schilde gemalt? 8. Kl.⸗Aufſatz. Der friderizianiſche Soldat nach Leſſings Minna v. Barnhelm.
Ol. Schillers„Glück“, angewendet auf Goethes Jugend. 2. Das Natürliche (Natur, Kinder, geringe Leute) in Werthers Leiden. 3. Wie äußert ſich„Sturm und Drang“ in Goethes lyriſchen Gedichten, und wie verurteilt er ihn ſpäter darin?(Kl.⸗ Aufſ.) 4. Vergleich zwiſchen der Freundſchaft des Oreſt und Pylades bei Euripides und bei Goethe. 5. Schillers Egmontrezenſion tadelt, was zu loben; lobt, was zu tadeln iſt. 6. Wie konnte W. Scherer ſagen, es beſtehe kein Kunſtfortſchritt in Schillers Jugenddramen? 7. Analyſe von Schillers Künſtlern(Kl.⸗Aufſ.). 8. Abiturientenauf⸗ ſatz: Wie konnte Ranke ſagen:„Napoleon war wider alle Welt; alle Welt war wider Friedrich?“
Freie Arbeiten.
Da die Anfertigung freier Arbeiten in das Ermeſſen der einzelnen Fachlehrer geſtellt war, ſo unterbleibt die Veröffentlichung der Themata.
Zeichnen.
VI. Gerade Linie, Senkrechte, Wagerechte. Winkel. Die regelmäßigen Figuren der Ebene. Anwendung von Ornamenten.
V. Die krumme Linie. Anwendung von Ratuirgeſchichilichen Modellen, zu⸗ ſammengeſtellten einfachen Körpern und Ornamenten.
IV. Die elementaren Grundſätze der Perſpektive; Die Theorie des Sehens praktiſch ermittelt durch die Glastafelperſpektive. Die perſpektiviſche Verjüngung. Ho⸗ rizont und Augenpunkt. Die perſpektiviſche Verkürzung der horizontalen und vertikalen Fläche. Der Würfel in verſchiedenen Stellungen. Das perſpektiviſche Bild des kantigen Körpers in ſchräger Anſicht. Die Perſpektive des Kreiſes, des Cylinders, der Pyramide und der Kugel.— Verwendung an Holzmodellen und Vaſen.
UIII. Lehre von Licht und Schatten. Kugel, Walze, Kegel. Anwendung an Holzmodellen und Gipsmodellen ꝛc.
OIII. Weitere Einführung in die Perſpektive. Verkürzte krumme Figur. An⸗ wendung an Modellen der römiſchen und fränkiſchen Rüſtung ꝛc.
I—II. Zeichnen von Gipsmodellen. Übungen im Zeichnen von Landſchaften. Anfangskurſus in der Aquarellmalerei.


