Jahrgang 
1900
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Grundlage zu Schillers SchauspielWilhelm Tell. 7. Die Hauptführer des Schweizervolkes in der Rütliscene.*

OII. 1. Der Kampf um die Gesetzesvorschläge des Canuleius und seiner Genossen nach der Darstellung des Livius(III 16). 2. Sittliche Beurteilung der Handlungsweise des C. Sempronius und der Tribunen in der von Livius(IV 44) erzählten Begebenheit. 3. Welche Charaktereigenschaften und Handlungen Sigfrieds tragen zu seinem Untergange bei? 4. Welche Züge römischen Wesens lässt Livius in den Reden des Camillus(V 51 54) und Appius (VI 40 sq.) hervortreten? 5. Charakteristik Giselhers. 6. Der Conflikt der Pflichten als dichterischer Gegenstand. 7. Über die Ehre. 8. Beurteilung der römischen Kriegführung in den Jahren 218 bis 216..

UI. Von Ostern an: 1. Ausgeführte Disposition zu Karl Zells Lesestück: Vorzüge der antiken Bildung vor der modernen(mit Beispielen aus der Geschichte). 2. Erklärung vonHans Sachsens poetischer Sendung. Von Herbst(s. S. 5): 1. Römercharakter nach Tuscul. I, 1. 2. 3. 2. Wie ist das Glαςν von der Laokoongruppe zu entfernen? 3. Die Kriegertypen in Minna v. Barnhelm, parallelisiert mit solchen ausWallensteins Lager. 4. Die mittelalterliche Erweiterung unseres Vaterlands zu einemgrösseren Deutschland. 5) Lessings persönlicher Charakter aus dem letzten Stück der Hamb. Dramaturgie entwickelt. 6. Klassenaufsatz(Thema aus Schillers Abfall der Niederlande)(nach Drucklegung).

OI. Bis Herbst(s. S. 5): 1. Wie wurde Goethe von seiner frühesten Kindheit an auf die dramatische Dichtung geführt? 2. Wie unterscheiden sich die englische und die dentsche Reformation? 3. Inwieweit sind die tragischen Forderungen des Aristoteles im Götz ver- wirklicht? Von Herbst an: 4. Kommt die Freundschaft des Orest und Pylades ganz unserm Begriff von Freundschaft gleich? 5. Analyse von SchillersKünstlern, und Wür- digung. 6. Die zeitgeschichtlichen Bezüge in Schillers lyrischen Gedichten. 7. Abiturienten- aufsatz: Wie stellt sich Schillers spätere Praxis zu der Beobachtung Lessings, die Alten hätten durch Einführung des Schicksals die tragische Verschuldung gemindert?

Freie Arbeiten.

Da die Anfertigung freier Arbeiten diesmal in das Ermessen der einzelnen Fachlehrer gestellt war, so unterbleibt für dieses Jahr die Veröffentlichung der Themata.

Zeichnen.

Vorschule I: Gerade Linie, Senkrechte, Wagerechte. Winkel. Übungen am Quadrat.

VI: Die regelmässigen Figuren der Ebene. Anwendung von Ornamenten.

V: Die krumme Linie. Anwendung an naturgeschichtlichen Modellen, zusammengestellten einfachen Körpern und Ornamenten.

IV: Die elementaren Grundsätze der Perspektive: Die Theorie des Sehens praktisch ermittelt durch die Glastafelperspektive. Die perspektivische Verjüngung. Horizont und Augenpunkt. Die perspektivische Verkürzung der horizontalen und vertikalen Fläche. Der Würfel in verschiedenen Stellungen. Das perspektivische Bild des kantigen Körpers in schräger Ansicht. Die Perspektive des Kreises, des Cylinders, der Pyramide und der Kugel. Verwendung an Hausmodellen(Testudo, röm. Haus, Basilika, romanische Kirche ete.) und

Vasen.