Jahrgang 
1894
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4. Nachricht.

Die Prüfungen werden in folgender Ordnung in der Aula des Gymnasiums abgehalten:

Freitag, den 16. März. Nachmittags 3 Uhr: 3. Vorschulklasse, Levy. 33¾» 2. Levv. Textor. 4 ½» 1. Hartmann. Haggenmüller. 5 ½» Turnprüfung im Turnsaale.

Samstag, den 17. März.

Vormittags 8 Uhr: IV Religion Stamm. 8 ½» VI Naturb. Hartmann. 9» V Latein, Neſsling. Nach den Prüfungen findet die Bekanntmachung der Versetzungen und die Austeilung der Zeugnisse statt. 3

5. Chronik des Gymnasiums.

Gymnasiallehrer Dr. Matthaci folgte im Herbste 1893 einem Rufe an die Universität Kiel.

Lehramtsaccessist H. Fuchs verliefs im Herbst 1893 die Anstalt, um seiner Militärpflicht zu genügen. Lehramtsaccessist W. Textor wurde als prov. Lehrer der Schule zugewiesen, Lehrer Haggenmüller übernahm den Zeichenunterricht. Während des Sommersemesters waren Dr. Dorfeld für einen Aufenthalt in Paris, Dr. David für einen Teil seiner Unterrichts- stunden zum Zweck einer wissenschaftlichen Arbeit beurlaubt.

Dem pädag. Seminare gehörten an: Ostern 1893/4 Otto Urstadt(Deutsch u. Gesch.), Karl Rouge(Kl. Philol.), August Gebhard(Neu. Philol.), Karl Kraufs(Kl. Philol.); Herbst 1893/4 Dr. Ernst Kornemann(Kl. Philol.), Karl Hoffmann(Naturw. u. Math.), Karl Schmidt(Kl. Philol.), Friedrich Kraft(Neu. Philol.), Karl Bernbeck(Gesch. u. Deutsch), Reinhard Dippel(Klass. Philol.).

Von den Einrichtungen des päd. Seminars u. dem gesamten Unterrichtsbetriebe nahmen Kenntnis: Herr Dr. Appelquist aus Helsingfors vom 17. Juli 8. Aug. 1893 u. Herr Prof. Reiff aus Budapest vom 24.27. Juli.

Am 23. Januar 1893 wohnte Herr Geh. Oberschulrat Soldan aus Darmstadt einigen Pro- belectionen im päd. Seminar an.

Bei den am 25. Nov. 1893 u. 27. Jan. 1894 abgehaltenen religiösen Schulfeiern zu Ehren der Allerh. Geburtsfeste Sr. Königl. Hoheit des Groſsherzogs und Sr. Maj. des deutschen Kaisers sprach Professor Stamm. Beide Feiern wurden durch musikalische Aufführungen seitens einer Anzahl von Schülern in dankenswerter Weise verschönt.

Für verschiedene Geschenke in die Bibliothek und in die Sammlungen bleibt die Schule den Gebern zu Danke verpflichtet.