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g) Freie Arbeitsgemeinschaften.
Es wurden folgende Stoffe behandelt:
Philosophische Arbeitsgemeinschaft. Ausgewählte Abschnitte aus der Psychologie nach Feldmanns„Schule der Philosophie“: Plato, Aristoteles, Thomas v. Aquin, Spinoza, Hume, Wundt.
Deutsche Arbeitsgemeinschaft. Goethes Faust.
Englische Arbeitsgemeinschaft. OI: Die Nachkriegsverhältnisse in Irland, Agypten und Indien an der Hand von Zeitungsartikeln(Manchester Guardian). UI: Märchen von Oscar Wilde. Lektüre englischer Zeitungen.
Chemische Arbeitsgemeinschaft. Reaktionen aus der anorganischen und technische Präparate aus der organischen Chemie.
Biologische Arbeitsgemeinschaft. Bau und Pflege eines Aquariums. Besichtigungen. Obungen am Mikroskop.
Kunstbetrachtende Arbeitsgemeinschaft. Entwicklung des flolzschnitts unter be- sonderer Berücksichtigung der Primitiven und deren Einfluß auf die expressionistische Kunst unserer Zeit.
tioch-, Tief- und Flachdruck. Dürer— Rembrandt— Klinger. Antike Tempel. Romanischer Baustil.
Die Querverbindung zwischen Zeichnen und Kunstbetrachtung, auf der die Arbeits- gemeinschaft zunächst begründet war, ermöglichte ein wirksames Eindringen in das Prinzip künstlerischen Schaffens. Das Stoffgebiet der Schule wurde nicht durch rein historische Ein-— stellung um ein neues Fach, die Kunstgeschichte vermehrt, sondern Bildkomplexe markanter Kunstschöpfungen prägten sich schnell und prägnant dem visuell geschulten Schüler ein, ohne das Gedächtnis durch Einzelheiten zu stark zu belasten.
h) Wahlfreier Unterricht.
Instrumentalmusik. Es bestanden 2 Gruppen. Tanzformen älterer Meister und Volkslieder mit einfachen Instrumentalsätzen bildeten den allgemeinen Übungsstoff, während mit der Gruppe der Fortgeschrittenen vor allem Werke von Schubert u. a. die„Deutschen Tänze“ und das Andante aus der„ti-moll-Symphonie“ geübt wurden(Schubertfeier). Der weitere Ausbau der Instrumentalmusik macht die Anschaffung von Instrumenten notwendig, wofür die notwendigen Geldmittel leider nicht zur Verfügung stehen.
2. Bericht über die Lehrer.
Mit dem Beginn des Schuljahres traten neu ein Studienrat Meyer-Kredell, der die Stelle des nach Wiesbaden versetzten Studienrats Dr. Acht übernahm, und Studienassessor Pagenstecher. Am 30. 6. 28 schied Studienrat Dr. Hornschu von der Anstalt, an der er mehrere Jahre erfolgreich gewirkt hatte, um an das Staatliche Gymnasium in Rinteln über-— zugehen. Leider konnte weder vor noch nach den Sommerferien für ihn ein Vertreter über- wiesen werden, sodaß die Stunden auf andere Lehrer verteilt werden mußten. Erst mit Beginn


