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4. Revisionen und Prüfung. Hierr Prof. Jung aus Berlin revidierte am 22. August 1908 den gesamten Zeichenunterricht. Herr Oberregierungsrat Dr. Paehler wohnte am 12. Nov. bei mehreren Mitgliedern des Lehrerkollegiums in fast allen Klassen dem Unterrichte bei.— Der schriftliche Teil der Schlußprüfung fand in den Tagen vom 2. bis 5. März statt. Die mündliche Prüfung wurde unter dem Vorsitz des Unterzeichneten, dem hierfür die Geschäfte des Königlichen Kommissars übertragen waren, am Dienstag den 16. März abgehalten. Es waren in dieselbe 8 von 9 Primanern eingetreten, die sämtlich für reif erklärt werden konnten.
5. Ferien. Die Ferien dauerten zu Pfingsten vom 6. bis 15. Juni, im Sommer vom 18. Juli bis 17. August, im Hlerbst vom 4. bis 15. Oktober, zu Weihnachten vom 24. Dezember bis 6. Januar einschließlich.— Wegen der großen fitze mußte der Nachmittagsunterricht einigemale ausgesetzt werden.
6. Unterrichtszeit. Im Interesse der auswärts wohnenden Schüler richtet sich die Unterrichtszeit nach den Fahrplänen der Eisenbahn. Dementsprechend begann der Unterricht das ganze Schuljahr hindurch morgens um 8 Uhr, nachmittags um 2 Uhr 20 Minuten.
IV. Statistische flitteilungen.
A. Frequenztabelle für das Schuljahr 1908/09.
Zeitpunkt. I. II. III. IV. V. VI. Summe 1. Bestand am 1. Februar 1908......... 14 †11 22 28 40 44 159 2. Abgang bis Ostern......... 14 2 4 3— 3 26 Za. Zugang durch Versetzung zu Oser...... 8 15 20 34 35— 112 3 b. Zugang durch Aufnahme zu Ostern...... 1 2— 1— 35 39 4. Frequenz am Anfange des Schuljahres....„ 9 18 23 40 41 41 172 5. Zugang im Sommerhalbjahr.........—— 1— 1— 2 6. Abgang im Sommerhalbjahr......—— 1 1 1 1 4
7a. Zugang durch Versetzung zu Michaelis....—— 7b. Zugang durch Aufnahme zu Michaelis.....———————
8. Frequenz am Anfange des Winterhalbjahres... 9 18 23 39 41 40 170 9. Zugang im Winterhalbjahr.........——————— 10. Abgang im Winterhalbjahr.........————— 2 2 11. Frequenz am 1. Februar 1909........ 9 18 23 39 41 38 168 12. Durchschnittsalter am 1. Februar 1909..— 16 15,5 14,3 13,4 12 10,3
B. Religion, Staatsangehörigkelt und Heimat der Schüler (am 1. Februar 1909).
Nichtpreuß. Ausländer am Schulorte außerhalb
Eyvang. Kath. Diss. Isr. Preußen Staatsangehör. wohlende
39 123 3 3 167— 1 48 120


