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Darstellung der Erscheinungen des Geysirs, nach Wiedemann.— Apparat zum Durch- schlagen von Glas.
5. Naturwissenschaftliche Sammlung. Wasserhuhn(Geschenk von Herrn Joh. Jung, Rüdesheim).— Leben im Teich.— Blasenwurm.— Finnen im Fleisch.— Lunge mit Cavernenbildung.— Pferdedassel.— Gehirnmodell.— Pfurtscheller, Zoologische Wand- tafeln No. 5, 13, 15.
6. Chemisches Laboratorium. 1 Arbeitstisch.— Ersatz der verbrauchten Chemikalien.
7. Turnapparat.— Ein Faustball.— Ein Fussball.
VI. Stiftungen und Unterstützungen.
1. Die Anstalt verfügt über eine Schülerstiftung von 650 Mark, deren Zinsen zur. Anschaffung von Büchern für fleissige und bedürftige Schüler dienen.
2. An Geschenken für weitere Anschaffungen von Büchern sind uns im abgelaufenen Jahre 20 Mark überwiesen worden, und zwar 10 Mark von Herrn Stationsvorsteher Wunder- lich in Caub und je 5 Mark von Herrn Metzgermeister Abt hier und unserem ehemaligen Schüler Phil. Reichert in Eltville.
3. Für den Stipendienfonds der Anstalt sind dem Direktor 115 Mark übergeben worden, nämlich 40 Mark von Herrn Jos. Corvers zu Rüdesheim und 75 Mark vom Vor- schuss- und Creditverein hier.
Allen hier genannten hochherzigen Gebern spreche ich auch an dieser Stelle im Namen der Anstalt und der beschenkten Schüler den allerwärmsten Dank aus.
4. Einer grösseren Anzahl unbemittelter würdiger Schüler ist auch in diesem Jahre ein teilweiser Erlass des Schulgeldes gewährt worden.
VII. Mitteilungen an die Eltern.
Elternhaus und Schule. Die persönliche Fühlung zwischen Elternhaus und Schule ist für die gedeihliche Entwickelung der Schüler auf das Dringendste zu wünschen; in gar vielen Fällen ist sie geradezu ausschlaggebend. Die Eltern unserer Schüler werden deshalb wiederholt zum Wohle ihrer Sôhne gebeten, frühzeitig mit dem Direktor, den Klassenlehrern und den übrigen Lehrern der Schule in Verbindung zu treten. Der Direktor hat täglich, die übrigen Herren des Lehrerkollegiums haben woôchentlich im Schulgebäude Sprechstunden, deren Zeit den Schülern bald nach Beginn des Schuljahres diktiert wird, so dass bei Beobachtung dieser Stunden es den Eltern erspart wird, vergebliche Wege zu machen. Es liegt ferner im eigensten Interesse des Elternhauses, wenn diese Besprechungen mit den Lehrern nicht erst gegen Ende des Schuljahres beginnen. Besondere Massregeln zur Hülfe schwacher Schüler sind dann zu spät, und Auskunft über die demnächstige Ver- setzung kann kurz vorher nicht mehr erteilt werden. Eine rechtzeitige Besprechung zwischen Eltern und Lehrern würde, was das Lernen betrifft, spätestens nach Verteilung der Herbstzeugnisse beginnen müssen, für die Erziehung jedoch sollte der Verkehr zwischen


