Jahrgang 
1905
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gen über ihre Lebensweise, ihren Nutzen und Schaden. Grundzüge des Knochen- baues beim Menschen. Ubungen im einfachen schematischen Zeichnen des Beobachteten. Oberlehrer Nägler.

8. Schreiben. Vereinigt mit Tertia.

9. Zeichnen. Zeichnen ebener Gebilde und flacher Formen aus dem Gesichtskreise des Schülers. UÜbungen im Treffen von Farben nach Gegenständen und im Zeichnen nach dem Gedächtnis. Lehrer Roth.

Zusat:zZ.

Die Lateinschüler haben statt der obigen 6 Stunden Französisch wôchentlich 6 Stunden Lateinisch. Ausserdem bekommen sie französischen Anfangsunterricht in wôchent- lich 4 Stunden.

1. Lateinisch. Lektüre: Achtzehn Lebensbeschreibungen nach Cornelius Nepos aus dem Ubungsbuche. Auswendiglernen von Fabeln und Sprüchwörtern. Einpräãgung der wichtigeren Phrasen, synonymische Unterscheidungen. Grammatik: Ein- gehende Wiederholung der Formenlehre, das Wesentliche aus der Kasuslehre und der Syntax des Verbums. Mündliche und schriftliche UÜbersetzungen aus dem Lateinischen und dem Deutschen. Oberlehrer Dr. Cnyrim.

2. Franzôsisch. Einführung in die französische Aussprache. Lese- und Sprechübungen. Auswendiglernen von Gedichten und Prosastücken. Erlernung der regelmässigen Nonjugation sowie der Hülfsverben avoir und être. Geschlechtswort, Haupt- wort, Eigenschaftswort nebst Steigerungsgraden und Bildung des Umstands- wortes. Fürwörter und Zahlwôrter. Mündliches und schriftliches Ubersetzen aus dem Französischen und dem Deutschen. Rechtschreibeübungen. Der Direktor.

5. Quinta. Ordinarius: Der Direktor.

1. Keligion. a) Katholische. Glaubenslehre. Busssakrament. Anleitung zum andächti- gen Beiwohnen der hl. Messe. Kirchenlieder. Pfarrer Feldmann.

b) Evangelische. Biblische Geschichten des Neuen Testamentes. Aus dem Katechismus: Durchnahme, Erklärung und Einprägen des ersten und zweiten Hauptstückes mit Luthers Auslegung. Wiederholung der früher gelernten und Einprägung neuer Katechismussprüche und Kirchenlieder. Lehrer Roth.

2. Deutsch. Lektüre: Lesen von Gedichten und Prosastücken(Fabeln, Märchen, Erzäh- lungen aus der alten Sage und Geschichte, Bilder aus der Natur und Erdkunde.) Auswendiglernen und verständnisvolles Vortragen von Gedichten nach dem Kanon, von Volksliedern und einigen Fabeln in Prosa. Mündliches Nacherzählen. Grammatik: Der einfache und der erweiterte Satz, sowie das Notwendigste vom zusammengesetzten Satze. Rechtschreibe- und Interpunktions-Übungen. Diktate zum Einüben der RKechtschreibung und Zeichensetzung und schriftliche Nach- erzählungen. Erzählungen aus der Sage und Geschichte der Griechen und Römer. Wiss. Hülfslehrer Scherer.