Jahrgang 
1895
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7. Mathematik. Begriff und Anwendung des Logarithmus nebſt Üübungen im logarithmiſchen Rechnen. Quadratiſche Gleichungen mit einer und mit mehreren Unbekannten. Anfangsgründe der Trigonometrie und Berechnen von Dreiecken. Die notwendigſten ſtereometriſchen Sätze über Ebenen und Gerade; die einfachen Körper nebſt Berechnungen von Kantenlängen, Oberflächen und Inhalten. Wiederholung der Planimetrie.(Nach Reidt.) Haus- und Klaſſenarbeiten. Aufgaben für die Reifeprüfung: 1. Welcher Bruch geht ſeinem Werte nach in ½ über, wenn man Zähler und Nenner um 1 vermehrt, in ¼¾, wenn man Zähler und Nenner um 1 vermindert? 2. Um die Entfernung eines feindlichen Feſtungswerkes A von dem Orte B zu beſtimmen, iſt eine Linie BC= z nebſt den Winkeln ABC= und BCA= ·/ gemeſſen worden. Man berechne AB. 2= 322,554, 8= 60 34 7= 56° 10. 3. Eine Eiſenkugel von ſpezifiſchem Gewicht 7,4 wiegt 6695,3 g; wie groß iſt ihr Radius? 5 Stunden. Oberlehrer Sauerborn.

8. Naturbeſchreibung. Bau und Leben der Pflanzen; das Wichtigſte von den Kryptogamen; Pflanzenkrankheiten. Anatomie und Phyſiologie des menſchlichen Körpers. Geſundheitspflege.(Nach Bail.) 2 Stunden. Oberlehrer Sauerborn.

9. Phyſik. Magnetismus, Elektrizität, Akuſtik, die wichtigſten Erſcheinungen der Optik. Propädeutiſcher Unterricht in der Chemie. Elemente der Kryſtallographie.(Nach Krebs und Koppe I.) 3 Stunden. Oberlehrer Sauerborn.

10. Zeichnen. Zeichnen nach Gipsmodellen im Umriß, Übungen in der Wiedergabe von Licht und Schatten. Anlegen von Waſſerfarben. 2 Stunden. Lehrer Roth.

2. Phertkertia. Ordinarius: Oberlehrer Sauerborn.

1. Religionslehre. a) Katholiſche. Kombiniert mit Sekunda. 2 Stunden. Frühmeſſer Niel. b) Evangeliſche. Kombiniert mit Sekunda. 2 Stunden. Pfarrer Habermehl.

2. Deutſch. Lektüre: Poetiſche und proſaiſche Stücke aus dem Leſebuch. Auswahl aus den homeriſchen Gedichten in der Üüberſetzung von Voß. Gedichte und Volkslieder auswendiggelernt und wiederholt nach dem aufgeſtellten Kanon. Die wichtigſten Tropen und Figuren. Grammatik: Wieder⸗ holung und Ergänzung der Hauptgeſetze aus der Formen- und Satzlehre. Orthographiſche und Interpunktions⸗Ubungen. Häusliche Aufſätze erzählenden und beſchreibenden Inhalts, auch in Brief⸗ form. Kleinere Ausarbeitungen in der Klaſſe. 3 Stunden. Im Sommer: Oberlehrer Gesky; im Winter: Oberlehrer Martin.

3. Latein. Lektüre: Caesar, de bello Gallico(mit Auswahl). Auswendiglernen von Sätzen allgemeinen Inhaltes. Grammatik: Wiederholung der Formen⸗ und Erweiterung der Kaſus⸗ lehre; das Wichtigſte aus der Tempus- und Moduslehre. Schriftliche und mündliche Üüberſetzungen aus dem Deutſchen und aus dem Lateiniſchen nach Oſtermann. Haus⸗ und Klaſſenarbeiten. 4 Stunden. Im Sommer: Oberlehrer Gesky; im Winter: Oberlehrer Martin.

4. Franzöſiſch. Lektüre: Ausgewählte Stücke aus der Chreſtomathie von Ploetz und dem Übungsbuche von Ploetz⸗Kares. Sprechübungen im Anſchluß an Vorkommniſſe des täglichen Lebens und die Anſchauungsbilder von Hölzel. Auswendiglernen von Gedichten, Rätſeln, Sprüchwörtern, Fabeln, Erzählungen und Muſterſätzen. Grammatik: Zuſammenfaſſen der Formenlehre, beſonders