3. Patein: 5 St. Repetition der Kaſus⸗ und Moduslehre. Mündliche Üüberſetzungsübungen nach Oſtermann für Tertia. Alle acht Tage eine ſchriftliche Arbeit. Caesar de bell. civili lib. I. Ovid Metam.: Die vier Weltalter. Die Giganten J., 89— 162. Lycaon. Die Flut. Deukalion und Pyrrha J., 163— 206. 209— 451. Phaeton. Die Heliaden. Cycnus I., 748— 779. II., 1—36. 38— 272. 275— 408. Cadmus gründet Theben. III., 1— 137. Die Lehre vom Hexameter. Einiges aus der Proſodie. Martin.
4. Franzöſtſch: 4 St.
a) Oberſekunda: Wiederholung und ausführlichere Behandlung ausgewählter Abſchnitte aus Ploetz' Syntax und Formenlehre der neufranzöſiſchen Sprache. Wöchentlich ein Erercitium reſp. Extemporale, nach Ploetz' Ubungen für Sekunda und Prima.
b) Unterſekunda: Ploetz' Schulgrammatik: Lektion 50 bis zum Schluß. Die meiſten Üübungsſtücke wurden mündlich und ſchriftlich überſetzt. Alle 8 Tage abwechſelnd Exer⸗ citien und Extemporalien.
Gemeinſchaftliche Lektüre: Aus Ploetz' Manuel pag. 266 bis 286(Le Sage), pag. 557— 569(Thiers), pag. 569 bis 571(Rémusat), pag. 586 bis 591(Saint-Marc- Girardin). Sechs Gedichte und ein Proſaſtück wurden memoriert. Der Rektor. 5. Engliſch: 3 St.
a) Oberſekunda: Behandlung der ganzen Grammatik, vorzugsweiſe des Infinitivs, der Partizipien und Präpoſitionen, nach Plate II. Die wichtigſten Synonyma und Haupt⸗ erſcheinungen auf dem Gebiete der engliſchen Litteratur. Wöchentlich ein Exercitium reſp. Extemporale..
b) Unterſekunda: Repetition des vorjährigen Penſums; Plate II., Lektion 15 bis 35 nebſt den Dialogen.
Gemeinſchaftliche Lektüre: Quentin Durward by Walter Scott. Privatlektüre: „The Grateful Negro“ und„the Lottery“ aus„Popular Tales“ by Mary Edgeworth, Memorieren von Gedichten. Wöchentlich ein Exercitium reſp. Ertemporale. Swald. 6. Beſchichte und Beographie: 3 St.
a) Repetitionen aus allen Teilen der Geſchichte. Nach Pütz I., II. und III.
b) Mathematiſche Geographie. Wiederholung der phyſiſchen und politiſchen Geographie ſämt⸗ licher Erdteile. Nach Daniels Lehrbuch. Der Rektor.
d. Mathematiſt: 5 St.
a. Geometrie: Wiederholungen aus der Planimetrie; Geometrie der Körper; ebene Trigonometrie. Nach Koppe.
b. Algebra: Gleichungen erſten und zweiten Grades; Potenzen, Wurzelgrößen, Logarithmen; Progreſſionen und Zinſeszinsrechnung. Nach Koppe. Meyer.
8. Naturbeſchreisung: 2 St.
a) Im Sommer: Botanik: Anatomie und Phyſiologie der Pflanzen; Wiederholung natürlicher Pflanzen⸗ familien. Einiges von den Kryptogamen. Nach Leunis.


