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Geſchichte: 2 St. Deutſche Geſchichte bis zur Entdeckung Amerikas. Johannis. Erdkunde: 2 St. Politiſche Erdkunde Deutſchlands. Phyſiſche und politiſche Erdkunde der außereuropäiſchen Erdteile außer den deutſchen Kolonien. Kartenſkizzen. Derſelbe.
Mathematik: 5 St. a) Algebra: Die 4 Grundrechnungsarten mit allgemeinen Zahlzeichen und die Lehre von den Potenzen, nach Neumann, Beiſpiele aus Heis§§ 1 bis 40. b) Planimetrie: Kreislehre, Sätze über Flächengleichheit von Figuren, Berechnung der Fläche geradliniger Figuren, nach Spitz. Dr. Wagner.
Naturbeſchreibung: 2 St. Im Sommer: Wiederholung und Erweiterung des botaniſchen Lehrſtoffs der früheren Klaſſen mit Rückſicht auf die Erkennung des natürlichen Syſtems der Phanerogamen. Im Winter: Die Inſekten. Derſelbe.
Zeichnen: 2 St. Im Sommer: Freihandzeichnen: Ornamente und andere Gegenſtände. Zeichnen von Landſchaften und Köpfen. Im Winter: Architekturzeichnen: Grund- und Aufriſſe. Binder.
GQuarta. Ordinarius: Herr Oberlehrer Dr. Melchior.
Religionslehre: 2 St. a) Kath.: Katechismus: Lehre vom Glauben. Bibliſche Geſchichte: Abſchluß der Geſchichte des N. T. und Wiederholung der bibliſchen Geſchichte von der öffentlichen Lehrthätigkeit Jeſu; nach Schuſter. Helfrich. b) Evang:: Einteilung der Bibel und Reihenfolge der bibliſchen Bücher. Übungen im Aufſchlagen der Sprüche. Einige wichtige Abſchnitte der hl. Schrift wurden geleſen behufs Wiederholung der bibliſchen Geſchichte. Katechismus: 1. Hauptſtück wieder⸗ holt, das 2. und 3. mit Erklärung und Sprüchen gelernt, das 4. und 5. dem Wortlaut nach erklärt und gelernt. Wiederholung einiger Kirchenlieder, vier neue wurden dazu gelernt. Ehringhaus.
Deutſch: 3 St. Nach kurzer Wiederholung des grammatiſchen Penſums der Quinta: Deklination der Eigennamen und Fremdwörter. Rektion der Eigenſchaftswörter und Zeitwörter. Die Konjunktionen. Das Wichtigſte aus der Wortbildungslehre. Der zuſammengeſetzte Satz(Satzver⸗ bindung, zuſammengezogener Satz, Satzgefüge). Leſen und Erklären ausgewählter Stücke aus Hopf und Paulſiek für Quarta. Auswendiglernen und Vortragen von Gedichten. 12 Aufſätze. Der. Ordinarius.
Latein: 7 St. Wiederholung und Vervollſtändigung der Formenlehre, nach Meiring. Die Kaſuslehre, nach Oſtermann für Quarta. Acc. c. inf., ablat. absol., Gerundium und Supinum, Vokabellernen. Lektüre aus Lhomond viri illustres. Häusliche und Klaſſenarbeiten. Johannis.
Franzöſiſch: 5 Std. Erlernung der Ausſprache mit Hülfe der Rambeauſchen Lauttafeln. Leſeübungen und Üüberſetzungen nach Ploetz Elementargrammatik(Formenlehre) und Kühns Leſebuche. Sprechübungen, anknüpfend an das Schulzimmer, das Schulhaus, die Stadt und ihre Umgebung u. dgl., ſowie im Anſchluß an die Hölzelſchen Anſchauungsbilder„Frühling“ und„Winter“. Einige
Gedichte wurden auswendig gelernt und geſungen. Haus- und Klaſſenarbeiten. Fleck. .2


